Dieses Buch gibt Einblicke in die historische Entwicklung des Wandels von Arbeitskraft aus Sicht der arbeits- und industriesoziologischen Forschung und beleuchtet dabei die Grunde fur die sp?tmodernen Anforderungen an und Einforderungen von Lohnarbeitenden. Aufgrund von Strukturwandel und einem Paradigmenwechsel in der Arbeitsorganisation ab den 1970 / 80er Jahren erfordert die postmoderne Lohnarbeit von den Arbeitssubjekten verst?rkt das Einbringen von subjektiven Potenzialen. Dabei sind z. B. Selbststrukturierung, -kontrolle und -?konomisierung, aber auch eine unternehmerische Denkweise und motiviertes Arbeitshandeln gefragt, um die T?tigkeiten der heutigen Zeit ausfuhren zu k?nnen. Ab dem gleichen Zeitpunkt werden auf Besch?ftigtenseite Anspruche laut, die ebenfalls auf die Einbringung subjektiver Potenziale in die Lohnarbeit abzielen: Selbstentfaltung und -verwirklichung, die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben sowie das qualitativ gute Leben werden gefordert. Beide Tendenzen werden arbeitswissenschaftlich als doppelte Subjektivierung zusammengefasst und in der vorliegenden Arbeit im Detail betrachtet sowie Chancen und Risiken dieser Entwicklung er?rtert.
Einleitung.- Die These der Subjektivierung von Arbeit.- Analytische Kontrastfolie: Taylor-Fordismus und industrielle Moderne.- Lohnarbeit bewirkt eine Subjektivierung.- Lohnarbeit wird subjektiviert.- Chancen und Risiken.- Reichweite.- Gesamtzusammenfassung.
Friederike Glaubitz schlie?t ihr Masterstudium des Transformation Design an der Fakult?t f?r Gestaltung der Hochschule Augsburg ab.
Dieses Buch gibt Einblicke in die historische Entwicklung des Wandels von Arbeitskraft aus Sicht der arbeits- und industriesoziologischen Forschung und beleuchtet dabei die Grunde fur die sp?tmodernen Anforderungen an und Einforderungen von Lohnarbeitenden. Aufgrund von Strukturwandel undlC“