Kein Zweifel: Die Vorbilder sind zur?ck. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene bekennen sich heute wieder freim?tig und manchmal sogar stolz zu ihrer Bewunderung. Die Grund?berzeugung lautet: Vorbilder geben dem Leben Orientierung, Sinn und Bedeutung. Doch wem folgen? Diese Frage l?sst sich kaum eindeutig beantworten. Denn Vorbilder sind ambivalent. Mit ihnen verbinden sich p?dagogische und kulturelle, politische und ?konomische Interessen. Vorbilder individualisieren und sozialisieren. Sie machen einen Unterschied und schaffen Gemeinsamkeiten.
Die Beitr?ge des Sammelbandes sollen zur kritischen Analyse der mit Vorbildern verbundenen p?dagogischen und gesellschaftspolitischen sowie ?sthetischen und ethischen Diskurse und Praktiken beisteuern.
1 Einleitung.- Teil I.- 2 Das Vorbild als p?dagogisches Problem.- 3 Vorbilderziehung als p?dagogische Manipulation. Ethisch-?sthetische Aspekte einer Form der Beeinflussung.- 4 Gro?e M?nner und wichtige Ideen Funktionen von Vorbildern in Geschichten der P?dagogik.- 5 Man kann ja nicht ?berall Vorbild sein. Ehemalige Extremist/innen zwischen Klassenzimmern und sozialen Medien.- 6 Influencer, Christfluencer, Sinnfluencer: Das didaktische Potenzial von Selbstpr?sentationen in digitalen Welten.- 7 Sei Pippi, nicht Annika. ?ber merkw?rdige Vorbilder in der P?dagogik.- 8 Von Lionel Messi bis Serena Williams. Spitzensportler*innen als Vorbilder in den sozialen Medien.- Teil II.- 9 Influencer: Der Werbek?rper als Vorbild.- 10 Die Aneignung von Vorbildern im Anthropoz?n. Mimetische, rituelle und gestische Prozesse.- 11 (K)ein Vorbild? Zur Bedeutung von Role Models in der Klimabewegung.- 12 Change Agents Vorbilder f?r eine sozial-?kologische Transformation oder kritische Beeinflussung von Jugendlichen?.- 13 Beispiellos Beispielhaftes. Zu Vorbildern in autobiographischen Erinnerungstexten von ?berlebenden der Shoah und des Tutsizids in Ruanda.- 14 Au?ergew?hnlich normal. Heroismen der Organisation lCM