Sicherheit in den Internationalen Beziehungen.- Beobachtung von Bedrohung und Sicherheit.- Zum Konzept von Bedrohungskommunikation.- Bedrohungskommunikation und funktionale Differenzierung.- Bedrohungskommunikation und politische Kommunikation.- Bedrohungskommunikation im Kontext anderer Systeme.- Konklusion.Dr. Werner Schirmer promovierte bei Prof. Dr. Armin Nassehi an der Ludwig-Maximilians-Universit?t M?nchen. Er arbeitet als Lehrbeauftragter und Forscher am Institut f?r Soziologie der Universit?t Uppsala in Schweden.Sicherheit ist seit jeher Gegenstand erbitterter Debatten der politikwissenschaftlichen Teildisziplin Internationale Beziehungen. Die Schule des Realismus und das Konzept der National Security haben das Fach lange dominiert. Der Einzug soziologisch inspirierter konstruktivistischer Theorien hat zwar diese Dominanz gebrochen, aber der entscheidende Schritt f?r eine erh?hte Anschlussf?higkeit in der Soziologie ist ausgeblieben: zu reflektieren, dass jede Art von Sicherheitsproblem einen Beobachter voraussetzt. Erst durch Beobachtung und damit: in der Kommunikation werden Bedrohungen der Sicherheit hervorgebracht. Werner Schirmer tr?gt dieser Beobachterabh?ngigkeit Rechnung und entwickelt basierend auf der Luhmannschen Systemtheorie ein kommunikationstheoretisches Konzept von Sicherheit und Unsicherheit, das den Namen Bedrohungskommunikation tr?gt.Sicherheit ist seit jeher Gegenstand erbitterter Debatten der politikwissenschaftlichen Teildisziplin Internationale Beziehungen. Die Schule des Realismus und das Konzept der National Security haben das Fach lange dominiert. Der Einzug soziologisch inspirierter konstruktivistischer Theorien hat zwar diese Dominanz gebrochen, aber der entscheidende Schritt f?r eine erh?hte Anschlussf?higkeit in der Soziologie ist ausgeblieben: zu reflektieren, dass jede Art von Sicherheitsproblem einen Beobachter voraussetzt. Erst durch Beobachtung und damit: in der Kommunikation werden Bedrohungen der SicherheilÓ³