Bindungen von Kindern zu vertrauten Bezugspersonen gelten als sozial-emotionale Grundlage ihrer Entwicklung und Bildung. Neuere Forschungen belegen den Einfluss der Qualit?t der Interaktionserfahrungen auf die Aneignung kultureller Symbolsysteme wie der Sprache. Vor diesem Hintergrund entwickelt Hannah Denker ein integratives Theoriemodell zum Zusammenhang von Bindung und Theory-of-Mind-Entwicklung. Sie vertritt die These, dass die affektive und kognitive kindliche Entwicklung in reziproker Beziehung zueinander stehen und ?ber stellvertretende Deutungen (Szenen geteilter Aufmerksamkeit, Mind-Mindedness, sustained shared thinking) positiv beeinflusst werden kann. Diskutiert werden u.a. didaktische Konsequenzen f?r eine bildungsbezogene Gestaltung von Erzieherinnen-Kind-Beziehungen.
Grundlagen der Bindungstheorie und Bindungsforschung.- Bindung und geteilte Aufmerksamkeit in Erzieherinnen-Kind-Interaktionen.- Grundlagen des Forschungskonstruktes Theory of Mind.- Interdependenz von Bindung und Mentalisierung in der Erzieherinnen-Kind-Beziehung.- Plausibilit?tskontrolle des Gef?ges von Bindungssicherheit und Theory of Mind.
Hannah Denker, Dipl. Psych./M.Ed., studierte Psychologie, Germanistik und Sozialp?dagogik an den Universit?ten Hamburg und L?neburg. Sie war Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten am Universit?tsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie am Institut f?r Bildungswissenschaften an der Leuphana Universit?t L?neburg.Bindungen von Kindern zu vertrauten Bezugspersonen gelten als sozial-emotionale Grundlage ihrer Entwicklung und Bildung. Neuere Forschungen belegen den Einfluss der Qualit?t der Interaktionserfahrungen auf die Aneignung kultureller Symbolsysteme wie der Sprache. Vor diesem Hintergrund entwickelt Hannah Denker ein integratives Theoriemodell zum Zusammenhang von Bindung und Theory-of-Mind-Entwicklung. Sie vertritt die These, dass die affektive und kognitive kindliche Entwicklung in reziproker Beziehung zueinander stehen und ?lă"