Mit der vorliegenden Arbeit zeichnet der Autor die Geschichte des Kulturbundes erstmalig von 1945 bis 1990 quellenkritisch nach. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragestellungen, ob und wie zentrale Beschl?sse an der Basis umgesetzt und wie die M?glichkeitsr?ume des Kulturbundes durch Einzelne genutzt wurden. Der Kulturbund in der SBZ/DDR war eine kulturelle Massenorganisation, in der 1989 mehr als 280.000 Mitglieder in 1.800 Ortsgruppen versammelt waren. W?hrend die offizielle Parteihierarchie im Kulturbund einen Transmissionsriemen ihrer Kulturpolitik sah, die den jeweils herrschenden innen- und au?enpolitischen Wendeman?vern angepasst wurde, war er f?r andere, vor allem f?r die Mitglieder, Interessenvertretung, Plattform f?r freien Meinungsaustausch, Gestaltungsspielraum, St?tte pers?nlicher und fachlicher Weiterbildung, Finanzierungsquelle, Hobbyvereinigung oder Intelligenzorganisation, empfundener Freiraum, aber auch Zwangsvereinigung und staatlicher Aufpasser.
Der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands.- Der Deutsche Kulturbund.- Der Kulturbund der DDR.- Der Kulturbund und das Ende der DDR.
Andreas Zimmer ist seit 2012 Leiter des Clustermanagement Tourismus Land Brandenburg.
Mit der vorliegenden Arbeit zeichnet der Autor die Geschichte des Kulturbundes erstmalig von 1945 bis 1990 quellenkritisch nach. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragestellungen, ob und wie zentrale Beschl?sse an der Basis umgesetzt und wie die M?glichkeitsr?ume des Kulturbundes durch Einzelne genutzt wurden. Der Kulturbund in der SBZ/DDR war eine kulturelle Massenorganisation, in der 1989 mehr als 280.000 Mitglieder in 1.800 Ortsgruppen versammelt waren. W?hrend die offizielle Parteihierarchie im Kulturbund einen Transmissionsriemen ihrer Kulturpolitik sah, die den jeweils herrschenden innen- und au?enpolitischen Wendeman?vern angepasst wurde, war er f?lă#