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Die Befragung als Kommunikationssituation: Zur Reaktivitt im Forschungsintervie [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • Author:  Scholl, Armin
  • Author:  Scholl, Armin
  • ISBN-10:  3531123386
  • ISBN-10:  3531123386
  • ISBN-13:  9783531123387
  • ISBN-13:  9783531123387
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1993
  • Pub Date:  01-Mar-1993
  • SKU:  3531123386-11-SPRI
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  • Pages:  329
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8. 4 Zusammenfassung In diesem Kapitel sind die Funktionen nonverbaler Kommunikation beschrieben, um sie im Kontext der Kommunikation im Interview einzuordnen. Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation in den Inferenzprozessen f?r die Eindrucksbildung belegt, da? es f?r die empirische Erforschung dieser Eindrucksbildung erforderlich ist, nonverbale Indikatoren zu erheben. Eine Einschr?nkung soll jedoch an dieser Stelle gemacht werden: Zwar kann man zeigen, da? aufgrund nonverbaler Kommunikation Inferenzen provoziert werden, allerdings k?nnen diese non? verbalen Verhaltensweisen nicht f?r sich stehen, sondern sind an die verbale Kommunikation ge? bunden, bzw. beziehen sich auf sie. Auch die Inferenzen sind ihrerseits wiederum verbalisier? tl3 bar. Nur unter dieser Voraussetzung ist es sinnvoll, in einer Reaktivit?tsbefragung statt in einer Beobachtung die Eindrucksbildung nachzuvollziehen. 113 Deshalb will z. B. KNAPP (1986: 233) nonverbale Verhaltensweisen nicht als Kommunikationssystem ver? standen wissen. 9 Das Interview als soziale Situation 9_1 Problematisierung des Situationsbegriffs Eine der Grundlagen der hier entwickelten und vorgestellten Theorie des Forschungsinterviews ist 1l4 seine Konzeptualisierung als soziale Situation _ Einerseits mu? sich der Mensch situational ver? halten, selbst wenn er sich personal verhalten m?chte, andererseits wird die Situation personal wahrgenomen und entsprechend umgewandelt, so da? Handlung und Situation interpenetrie? ren_ 115 (MARKOWITZ 1979: 37) Oder konkreter: Einerseits determiniert die Situation das Verhalten, jedoch ist auch das Verhalten ein Teil der Situation, so da? Verhalten sich nicht nur im Rahmen sozialer Situationen ?u?ert, sondern diese auch als ihr Teil konstituiert.1 Einleitung und Entdeckungszusammenhang.- 2 Fragebogenzentrierte Forschungsans?tze.- 2.1 Einf?hrende Bemerkungen.- 2.2 Kognitive Rezeption von Fragen.- 2.3 Empirische Befunde.- 2.4 Ma?nahmen gegen reaktive Effekte.- 2.5 Zusammenfassung frageboglãê
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