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Mit der Einf?hrung von Gender Mainstreaming boomt in Deutschland ein professioneller Gender-Markt mit Gender-Trainings. Die empirische Studie pr?sentiert die in Deutschland erste Typisierung des sich neu konstituierenden Marktsegments genderorientierter Weiterbildung. Aus diskursanalytischer Perspektive wird die Reise durch die ?ffentliche Kultur des Konzepts Gender an der Schnittstelle von Markt und sozialer Bewegung nachgezeichnet. Die Dissertation nutzt poststrukturalistische Erkenntnisse f?r die Analyse konkreter Beratungspraxis. Sie leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung um Professionalisierung und Kompetenz und bietet ein Analyseinstrumentarium f?r eine zukunftsf?hige Gleichstellungspolitik.Situierte Wissensproduktionen Praktiken der Differenzierung.- Horizont der Differenz Kontroversen um Gender Mainstreaming, gender und Bildung.- Aushandlungsr?ume Interventionen in gender-orientierter Weiterbildung und Beratung.- Die Bildung der Ambivalenz Herausforderungen f?r theoretisch reflektiertes Handeln.Sandra Smykalla ist Gastdozentin in der Erziehungswissenschaft und im Zentrum f?r transdisziplin?re Geschlechterstudien an der Humboldt-Universit?t zu Berlin sowie Mitbegr?nderin und Beraterin bei gleichstellung concret.Mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming boomen in Deutschland Angebot und Nachfrage von Gender-Trainings. Gleichzeitig wird in den Gender Studies und der Erziehungswissenschaft die Entgrenzung von gender und Bildung kontrovers diskutiert. Die Studie zeichnet Diskursivierungen von gender und Gleichstellung an der Schnittstelle von wissenschaftlichen Debatten und konkreter Beratungspraxis nach. Sandra Smykalla stellt die in Deutschland erste Typisierung gender-orientierter Weiterbildung und Beratung vor. Anhand von Interviews mit Gender-TrainerInnen und BeraterInnen werden Effekte der Vermarktlichung und Professionalisierung aufgezeigt und Potenziale sowie Grenzen f?r die Transformation von Geschlechterverh?ltnlCD