Bilder zeigen dies scheint die Pr?misse alles Bildhaften zu sein. Dabei wird meist stillschweigend akzeptiert, dass sie mithin verbergen m?ssen, um das Gezeigte ins Licht des Sichtbaren zu ?berf?hren. Jedoch k?nnen Bilder auch darauf verweisen, dass sich in ihnen etwas dem Zeigbaren generell entzieht. Diese Thematisierung des Unsichtbaren bzw. Undarstellbaren ist eine bisher wenig beachtete Eigenschaft und h?ufig Gegenstand einer speziellen Kunst, die sich im Kontext des ostasiatischen Zen-Buddhismus entwickelt hat. Der sich in diesen Werken manifestierende, scheinbare Widerspruch einer zen-buddhistischen Geisteshaltung, die Wirklichkeit f?r nicht (oder zumindest nicht hinl?nglich) vermittelbar zu halten, dieses Unvermittelbare aber gerade im Vermittelbaren zu suchen, markiert den Ausgangspunkt der Strategien von Sichtbarmachungspraktiken, die im vorliegenden Buch erstmalig einer genaueren Bestimmung unterzogen werden.Die Abwesenheit des Anwesenden Anmerkungen zur anikonischen Kunst.- Die Anwesenheit des Abwesenden Anmerkungen zur Portr?tkunst.- Portr?tplastik.- Portr?tmalerei.- EnsM Die unendliche F?lle der Leere.- Bodhidharma-Darstellungen Offene Weite im Bild.
Der Autor
Fabian Alexander Kommo? ist Kunsthistoriker und Japanologe mit einem Schwerpunkt auf buddhistischer Kunst und der visuellen Kultur Japans. Er arbeitet als freier Wissenschaftler und leitet als Kunsth?ndler eine der f?hrenden Galerien f?r japanische Kunst in Europa.
Bilder zeigen dies scheint die Pr?misse alles Bildhaften zu sein. Dabei wird meist stillschweigend akzeptiert, dass sie mithin verbergen m?ssen, um das Gezeigte ins Licht des Sichtbaren zu ?berf?hren. Jedoch k?nnen Bilder auch darauf verweisen, dass sich in ihnen etwas dem Zeigbaren generell entzieht. Diese Thematisierung des Unsichtbaren bzw. Undarstellbaren ist eine bisher wenig beachtete Eigenschaft und h?ufig Gegenstand einer spezielllƒx