Disziplinprobleme, unmotiviertes Lernverhalten und soziale St?rungen stellen ein zentrales Problem an Schulen dar. Der LMU-Leitfaden f?r Miteinander im Unterricht schl?gt auf der Grundlage etablierten psychologischen Wissens konkrete, praxistaugliche Ma?nahmen f?r typische Alltagssituationen (und m?gliche Albtraumszenarien) vor, um die Dynamik hinter diesen Ph?nomenen besser verstehen, und diesen gezielter vorbeugen und begegnen zu k?nnen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Ideen, die sehr klein erscheinen und die Sie selbst umsetzen k?nnen, ohne dass Sie eine geborene Lehrkraft sein oder mehr Engagement zeigen m?ssen, sondern indem Sie an den handhabbaren Stellschrauben ansetzen und so Ihren Einsatz zielf?hrender gestalten.
1. Einleitung: Zentrale Probleme im Klassenzimmer.- 2. Die Bedeutung der Lehrkraft: Entdecken von Handlungsspielr?umen und erste Vorschl?ge aus der Forschung zu Klassenf?hrung.- 3. Nutzung von klinisch-psychologischen ?berlegungen zur Ver?nderung von Verhalten in der p?dagogischen Arbeit: Die P?dagogische Verhaltensmodifikation.- 4. Das Primat der Beziehung und ?berlegungen zu Gespr?chsf?hrung: Bindungstheorie und Klientenzentrierte Gespr?chstherapie, Feedback-Geben und Vermittlung bei Konflikten (Mediation).- 5. Die Bedeutung des Miteinander: Verst?ndnis f?r die Dynamik und Konsequenzen von sozialer Ausgrenzung und Mobbing.- 6. Gezielte Gestaltung der Situation: Einsichten aus der Sozialpsychologie.- 7. Individuelle Ansatzpunkte beim Kind: M?glichkeiten, die Sch?lern und Sch?lerinnen selbst zur Verf?gung stehen mit besonderem Augenmerk auf der Bedeutung von Gedanken (Kognitive Therapietheorien) sowie Hinweise zur Elternarbeit.- 8. Ein historischer Exkurs zur Soziometrie: Von den Anf?ngen in einem europ?ischen Fl?chtlingslager, den Einsichten aus einer amerikanischen BesserlcÉ