Das Entstehen neuer Organisationsformen durch IT ist eine vielfach vorhergesagte und beschworene Entwicklung. Bislang vorliegende Untersuchungen sind jedoch zu sehr im All? gemeinen verblieben, weil weder die untersuchte Organisationsform noch die unterst?tzende IT ausreichend konkretisiert worden sind. Gestaltungsempfehlungen f?r IT lie?en sich daher nur eingeschr?nkt ableiten. Die Wahl globaler Teams als Untersuchungsgegenstand er?ffnet die Chance zur Konkretisierung einer der in vielen Schattierungen entstehenden neuen Orga? nisationsformen. Als Reflex auf ver?nderte Wettbewerbsbedingungen nutzen Unternehmen immer intensiver die M?glichkeiten der IT um global Marktchancen durch verteilte Team? arbeit wahrzunehmen. Welche Anforderungen Organisationen wie globale Teams an die IT? Unterst?tzung stellen und in wieweit die Verwendung von IT die Organisation beeinflu?t, ist ein spannendes F orschungsfeld. Die Arbeit von Stefan Zerbe liefert neben der systematischen Konkretisierung der Organisa? tionsform globaler Teams und des Aufbaus eines theoriebasierten Bezugsrahmens vor allem zwei wichtige Beitr?ge. Erstens werden aufbauend auf der empirischen Untersuchung F?lle globaler Teams dargestellt und ihr Funktionieren in Bezug auf den IT-Einsatz analysiert. Die gleichberechtigte Betrachtung der rational?konomischen Aspekte des IT-Einsatzes einerseits und dessen soziapolitischen Wirkungspotentiale anderseits, zeichnet ein ganzheitliches Bild globaler Teams. Zweitens wird die IT-Unterst?tzung von Kooperationsmaterial als Hand? lungsfeld identifiziert und die f?r dessen Gestaltung relevanten Parameter herausgearbeitet, die f?r organisatorische und technische Gestalter gleicherma?en wichtig sind.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit.- 2 Globale Teams: Problemfeld und Forschungsmethodik.- 3 Globale Teams als informationsverarbeitende Systeme.- 4 Entwicklung eines Bezugsrahmens f?r globale Teams.- 5 Globale Teams in der Praxis.- 6 Materialien der Kooperation.- 7 Schlu?folgerungenlC‘