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Die Globalisierung stellt die Ethik vor ganz neue Herausforderungen: Einerseits sind alle Menschen in bestimmten Hinsichten gleich und zunehmend voneinander abh?ngig; andererseits f?hlen sie sich aber verschiedenen politischen und kulturellen Gemeinschaften zugeh?rig. Aber wie sollen wir dann auf gerechte Art und Weise das Zusammenleben der Menschen auf unserem Planeten gestalten? Die Idee eines kosmopolitischen Suffizientarismus kann darauf eine Antwort geben, die kein Mensch mit guten Gr?nden zur?ckweisen kann: Alle Menschen welcher Gemeinschaft oder Generation sie auch immer angeh?ren sollen mindestens genug f?r ihr Leben haben. Die globale und intergenerationelle Gerechtigkeit macht also nicht an den Grenzen von Gemeinschaften halt, denn alle Menschen teilen bestimmte Grundbed?rfnisse. Sie verlangt aber keine vollst?ndige Gleichstellung aller Menschen, denn damit w?rde man sowohl die politische Selbstbestimmung von Gemeinschaften als auch die globale Diversit?t von Kulturen inFrage stellen.Was ist und was will eine globale Ethik?.- I. Ethische Grundlagen.- II. Felder der globalen Gerechtigkeit.- III. Politik, Kultur und Geschichte.- Literatur.Dr. Peter Rinderle ist Privatdozent an der Universit?t T?bingen, Freiberuflicher Publizist und Dozent.Die Globalisierung stellt die Ethik vor ganz neue Herausforderungen: Einerseits sind alle Menschen in bestimmten Hinsichten gleich und zunehmend voneinander abh?ngig; andererseits f?hlen sie sich aber verschiedenen politischen und kulturellen Gemeinschaften zugeh?rig. Aber wie sollen wir dann auf gerechte Art und Weise das Zusammenleben der Menschen auf unserem Planeten gestalten? Die Idee eines kosmopolitischen Suffizientarismus kann darauf eine Antwort geben, die kein Mensch mit guten Gr?nden zur?ckweisen kann: Alle Menschen welcher Gemeinschaft oder Generation sie auch immer angeh?ren sollen mindestens genug f?r ihr Leben haben. Die globale und intergenerationelle Gerechtigkeit macht also nicht an den GlÃO