Die Idylle steht im Spannungsfeld von Kitsch und Katastrophe, das Nils Jablonski durch medienkomparatistische
close readings literarischer, filmischer und televisiver Texte untersucht. In der Perspektive einer materialen Topik wird das vielf?ltige Verkommen der Idylle anhand ihrer Poetizit?t, Medialit?t und Serialit?t analysiert beginnend bei den Anf?ngen in der Antike, ?ber die Popularisierung der Idylle im 18. Jahrhundert bis zu gegenw?rtigen Filmen und TV-Serien. Die herausgearbeitete Spezifik idyllischer
poiesis kennzeichnet zudem die richtungsweisenden Reflexionen zur Idylle um 1800. Mit kritischem Bezug auf die idyllischen Verfahren der ?berlagerung, Idealisierung und Beschr?nkung bei Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schiller und Jean Paul wird die enge gattungstheoretische Bestimmung der Idylle revidiert, um den kulturkonstitutiven Aspekt des materialen Topos strukturell zu erfassen.
Dimensionen der Idylle.- Theorien der Idylle.- Paradigmen der Idylle.
Dr. Nils Jablonski studierte Germanistik, Kunst sowie angewandte Literatur- und Kulturwissenschaft in Dortmund und Z?rich. 2018 promovierte er bei Prof. Dr. Martin Stingelin an der TU Dortmund. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Michael Niehaus an der FernUniversit?t in Hagen.
Die Idylle steht im Spannungsfeld von Kitsch und Katastrophe, das Nils Jablonski durch medienkomparatistische
close readings literarischer, filmischer und televisiver Texte untersucht. In der Perspektive einer materialen Topik wird das vielf?ltige Verkommen der Idylle anhand ihrer Poetizit?t, Medialit?t und Serialit?t analysiert beginnend bei den Anf?ngen in der Antike, ?ber die Popularisierung der Idylle im 18. Jahrhundert bis zu gegenw?rtigen Filmen und TV-Serien. Die herausgearbeitete Spezifik idyllischer
poiesis kennzeichnet zudem die richtungsweisendlóB