Die Entwicklung von Informatikanwendungen hat in der Vergangenheit immer wieder Anlass zu interessanten aber auch heftigen Diskussionen gegeben. Anf?nglich wurde die Anwendungsentwicklung als eine Art k?nstlerische Aufgabe verstanden, bei welcher der pers?nliche Stil des Entwicklers dominant war und zu Unikaten f?hrte. Die Schwierigkeiten im Betrieb und beim Weiterausbau solcher L?sungen wie auch die praktische Unm?glichkeit, diese zu integrieren, f?hrten schliesslich zur ?berzeugung, dass Softwareentwicklung formalisiert und analog zur industriellen Einzelproduktefer? tigung betrieben werden sollte. Wenn sich diese Ansicht auch langsam durchzusetzen begann, so waren dennoch weiterhin viele Misserfolge zu verzeichnen, weil die Aufga? bensteIlung zu diffus respektive zu komplex oder das handwerkliche R?stzeug des Sy? stementwicklers zu bescheiden war. In dieser unbefriedigenden Lage versuchte man, das methodische Vorgehen zu verbessern und hierf?r zweckm?ssige Techniken zu ent? wickeln. Schliesslich setzte sich auch die Einsicht durch, dass f?r die Implementierung dergestalt entworfener L?sungen geeignete Werkzeuge grosse Dienste leisten k?nnten. Nachdem auch klar war, dass der Computer selbst den Einsatz solcher Werkzeuge we? sentlich unterst?tzen und vereinfachen kann, entbrannte ein Entwicklungswettlauf mit dem Ziel, dem sogenannten Computer Aided Software Engineering (CASE) geeignete Werkzeuge zur Verf?gung zu stellen. CASE wurde zum weitverbreiteten Schlagwort, wobei das Verst?ndnis, was unter dem Begriff selbst und den dahinter liegenden Methoden und Hilfsmitteln zu verstehen sei, recht uneinheitlich war.Modell der Applikationsentwicklungsumgebung (AEU-Modell).- Beitrag 1.- Beitrag 2.- Beitrag 3.- Beitrag 4.- Beitrag 5.- Beitrag 6.- Beitrag 7.- Beitrag 8.- Beitrag 9.- Beitrag 10.- Beitrag 11.- Beitrag 12.- Beitrag 13.- 13 Wege zu CASE: Ein Fazit.