Problemstellung.- Konzeption des informationellen Anlegschutzes.- Grundprinzipien des informationellen Anlegerschutzes.- Durchsetzung des informationellen Anlegerschutzes.Dr. Christina Reifschneider promovierte bei Prof. Dr. Jens W?stemann am Lehrstuhl f?r Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspr?fung der Universit?t Mannheim. Sie ist im Bereich Rechnungswesen der ProCredit Holding AG, Frankfurt am Main t?tig.Die zahlreichen ungel?sten Probleme des Anlegerschutzes zeigten sich zuletzt bei der Aufarbeitung des Zusammenbruchs des Neuen Marktes. Nach wie vor fehlt es an ausreichender Klarheit ?ber die sachgerechte Reichweite der Informationspflichten kapitalmarktorientierter Unternehmen, was auch durch die Vielzahl entsprechender Streitf?lle vor Gericht deutlich wird.
Christina Reifschneider beleuchtet den kapitalmarktrechtlichen Anlegerschutz aus der Perspektive der Rechnungslegung in institutionen?konomischer Weise. Mittels einer systematischen Erfassung der Offenlegungspflichten arbeitet sie die konzeptionellen Grundlagen des deutschen Kapitalmarktrechts heraus und identifiziert anhand des Vergleichs mit dem Regelungssystem der USA St?rken und Schwachstellen. Sie zeigt, dass beide Offenlegungssysteme erhebliche Regelungsunsch?rfen aufweisen. Daraus resultierende Sanktionierungsprobleme k?nnen jedoch durch eine sachgerechte Anwendung ?konomischer Modelle der Informationsverarbeitung an Kapitalm?rkten zumindest teilweise zugunsten eines wirksamen informationellen Anlegerschutzes gel?st werden. Die zahlreichen ungel?sten Probleme des Anlegerschutzes zeigten sich zuletzt bei der Aufarbeitung des Zusammenbruchs des Neuen Marktes. Nach wie vor fehlt es an ausreichender Klarheit ?ber die sachgerechte Reichweite der Informationspflichten kapitalmarktorientierter Unternehmen, was auch durch die Vielzahl entsprechender Streitf?lle vor Gericht deutlich wird.
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