Schwerkranke Patienten begegnen im Krankenhaus nicht nur ?rzten und Schwestern, sondern auch einer Vielzahl anderer Berufsgruppen, so auch dem Seelsorger. Wie sehen sie ihn im klinischen Alltag? Haben sie bestimmte W?nsche an den Klinikpfarrer? Wo liegen die M?glichkeiten, aber auch die Probleme und Grenzen seelsorgerlicher Begleitung schwerkranker Patienten in der Klinik? Dieses Buch enth?lt die Forschungsergebnisse einer Untersuchung ?ber die wechselseitige Wahrnehmung von Klinikpfarrern und schwerkranken Patienten. Das berufsbiographische, seelsorgerische und institutionelle Selbstverst?ndnis evangelischer und katholischer Pfarrer, besonders bei todkranken und sterbenden Patienten, wird beleuchtet. Aber auch die Vorstellungen Schwerkranker vom Seelsorger, dem sie eventuell zum ersten Mal in ihrem Leben begegnen, werden beschrieben. Die Selbst- und Fremdbilder werden mit qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung verglichen und daraus praktische und theoretische Konsequenzen gezogen. Diese Untersuchung gibt zus?tzlich einen Einblick in die historische Entwicklung der Krankenhausseelsorge und vermitttelt einen ?berblick ?ber die wenigen zu diesem Thema im In- und Ausland vorliegenden Arbeiten. Ziel dieses Buches ist die hilfreiche Begleitung Todkranker und Sterbender im Klinikalltag, nicht nur durch den Klinikseelsorger, sondern auch durch andere Berufsgruppen und die Angeh?rigen.A. Theoretischer Bezugsrahmen und Methode der Untersuchung.- 1 Theoretischer Bezugsrahmen.- 2 Methode.- B. Selbstbilder der Krankenhausseelsorger.- 3 Berafsbiographische Selbstbildelemente.- 4 Seelsorgerliche Selbstbildelemente.- 5 Institutionelle Selbstbildelemente.- C. Fremdbilder der Krankenhausseelsorger von schwerkranken Patienten.- Zum Begriff des Fremdbildes.- 6 Kennzeichen des Adressatenkreises der Klinikseelsorge.- 7 Kennzeichen besuchter Patienten.- 8 Kennzeichen todkranker und sterbender Patienten.- 9 Zusammenfassung und Diskussion.- D. Fremdbilder der schwerkrankenlóR