Genauso lange, wie es die Buchpreisbindung in Deutschland gibt, ist sie umstritten. W?hrend Kritiker sie insbesondere aus ?konomischen Erw?gungen anzweifeln und gelegentlich als gesetzliches Zwangskartell kritisieren, sind es die Bef?rworter mit dem B?rsenverein des Deutschen Buchhandels an der Spitze, die sie vor allem mit kulturpolitischen Argumenten verteidigen. Die Argumente sind l?ngst ausgetauscht, m?chte man meinen. Mit ihrem Sondergutachten 80 aus dem Jahr 2018 legte die Monopolkommission gleichwohl einen Finger in die offene Wunde der Buchpreisbindung: Welcher legitime Schutzzweck liegt dem deutschen Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG) zugrunde? Auf welchen Schutzgegenstand kommt es an? Ist die Buchpreisbindung ein geeignetes, erforderliches und angemessenes Instrument? All diese Fragen untersucht die vorliegende rechtswissenschaftliche Arbeit facettenreich aus interdisziplin?rer Perspektive und bietet Grundlagenforschung f?r die weitere Diskussion der Buchpreisbindung und ihrer Legitimation.Einleitung.- Kapitel 1: B?cher als Insel im Recht und Wettbewerb Der Ausnahmecharakter des BuchPrG.- Kapitel 2: Zeitgeschichtliche Wegmarken der Buchpreisbindung in ihren argumentativen Linien.- Kapitel 3: Legitimer Schutzzweck des BuchPrG.- Kapitel 4: Geeignetheit der Buchpreisbindung als Instrument.- Kapitel 5: Erforderlichkeit des BuchPrG Alternativkonzepte und Gestaltungsoptionen.- Kapitel 6: Angemessenheit: Rechtliche Bewertung des BuchPrG als Instrument.- Kapitel 7: Ergebnisse und Fazit.- Abk?rzungsverzeichnis.- Literaturverzeichnis.
Christian Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am von der DFG gef?rderten Sonderforschungsbereich 1385 Recht und Literatur an der Westf?lischen Wilhelms-Universit?t M?nster im Teilprojekt Literatur und Markt. Der Forschungsschwerpunkt des Autors liegt im Wirtschaftsrecht. Er befasst er sich v.a. mit rechtlichen Fragestellungen rund um Buch- und Pressem?rkte sowie ihrer Regulierung.Genauso lange, wie es dilº