Das Buch kl?rt, wie eine hochschul- und wissenschaftsdidaktisch schl?ssige Verbindung von Lehren und Lernen, Lehr- und Lernhandlungen aussehen sollte, und welche Rolle die Vorlesung in ihren verschiedenen Auspr?gungen hierbei spielen kann. Die aufeinander abgestimmten Beitr?ge versuchen dabei in einer dezidierten Gegenbewegung zu technokratischen, aktivistischen und postulatorischen Ans?tzen der Hochschuldidaktik die derzeit dominierenden Spannungsverh?ltnisse in diesem Bereich aufzugreifen, zu untersuchen und begrifflich wie empirisch gehaltvoll auszuleuchten. Es wird der Blick daraufhin gesch?rft, wie im Format Vorlesung das Lehren einen zentralen Stellenwert erh?lt und in seiner Beziehung zum Lernen akzentuiert werden kann, ohne die Parolen eines shift from teaching to learning unhinterfragt aufzunehmen.
Miteinander oder gegeneinander? Aspekte des Wandels der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden in der Geschichte der Vorlesung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland.- Rhetorikvorlesungen an der sp?tmittelalterlichen Universit?t. Wissensvermittlung zwischen Autorit?tentexten und studentischer Lebenswirklichkeit.-
Vorlesungskritik als Universit?tskritik.- Die Vorlesung im Kontext der Universit?t als Gemeinschaft. Zur Interrelation von Rhetorik und Hochschuldidaktik.- Die Vorlesung in der Hochschuldidaktik.- Die Vorlesung nur schlecht, wenn schlecht vorgelesen: Warum eine gut gemachte Vorlesung einen Platz im Methodenrepertoire verdient.- Schweigen, zuh?ren, kritisch weiterdenken. Vorlesungen und die Wissenschaftlichkeit wissenschaftlichen Wissens.- Interaktion und Architektur: Was man ?ber die Vorlesung aus dem H?rsaal lernen kann.- Vorlesungen vor dem Hintergrund aktueller Flipped-Classroom-Ans?tze.- Von der klassischen Vorlesung zur Digitalen Integration.- A problem raising device. Was Lehrende bei einem Verzicht auf Vorlesungen verlierenlĂ,