Die Arbeit er?ffnet eine neue Perspektive auf das eigent?mliche Ph?nomen, dass bestimmte komplexe Verben nicht in Verbzweitstellung (V2) auftreten k?nnen. S?tze wie
Der Regisseur urauff?hrt das St?ck. bzw.
Der Regisseur f?hrt das St?ck urauf. werden allgemein als ungrammatikalisch abgewiesen. In Verbletztstellung (
..., dass der Regisseur das St?ck urauff?hrt.) k?nnen diese Verben allerdings problemlos verwendet werden. W?hrend bisherige Analysen einen monokausalen Erkl?rungsansatz f?r die Stellungsrestriktion verfolgten, wird mittels empirischer Verfahren gezeigt, dass das Ph?nomen durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedenster Faktoren begr?ndet ist. Die Kernthese ist, dass die meisten der sog. NonV2-Verben gar keine Verben sind, sondern Substantive oder Adjektive. Faktoren, die gemeinhin als stellungsrestringierend gelten, hemmen letztlich das Auftreten finiter Verbformen. Dies spricht daf?r, dass eine syntaktische Blockierungsregel als unabh?ngiges Ph?nomen gar nicht existiert, sondern ein Epiph?nomen anderer Faktoren darstellt.
1. Einleitung.- 2. Forschungsstand.- 3. Empirische Untersuchung zu ausgew?hlten verbalen Pseudokomposita.- 4. Logistische Regressionsanalyse.- 5. NonV2-Verben ein Geisterph?nomen?.- 6. Schlussbemerkungen.- 7. Literatur- und Quellenverzeichnis.- Anhang
Christian Forche ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f?r Germanistik und am Zentrum f?r Lehrerbildung und Schulforschung der Universit?t Leipzig. Als empirisch und sprachvergleichend arbeitender Linguist lehrt und forscht er schwerpunktm??ig zu sprachlichen Zweifelsf?llen im Bereich der Morphosyntax.
Die Arbeit er?ffnet eine neue Perspektive auf das eigent?mliche Ph?nomen, dass bestimmte komplexe Verben nicht in Verbzweitstellung (V2) auftreten k?nnen. S?tze wie Der Regisseur urauff?hrt das St?ck. bzw. lc‡