Sabine Pabst untersucht deskriptiv Praxis und Diskurse zu anonymer Autorschaft anhand von einschl?gigen Lexika und Fallbeispielen aus dem 18. Jahrhundert. Diese kontrastiert sie mit historischen und theoretischen Er?rterungen etwa in der Literatur- und Rechtswissenschaft. Zudem erg?nzt die Autorin ihre Analyse zu den Periodika der Aufkl?rung durch die Betrachtung unterschiedlicher Medien vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Da Anonymit?t Kommunikation erm?glicht, die sich jedweder Kontrolle entzieht, betrifft anonymes Kommunizieren auch immer Fragen der Verantwortlichkeit und Zuverl?ssigkeit. Die Analyse zeigt, dass anonyme Kommunikation sich nicht einfach normativ begr?nden l?sst, weil sie damals wie heute sehr gegens?tzliche Werte sch?tzt oder auch angreift.Das Ph?nomen anonymer Autorschaft.- Anonymit?t und anonyme Autorschaft.- Privatheit und ?ffentlichkeit.- Anonymit?t und die Ausdifferenzierung des Mediensystems.- Die Moralischen Wochenschriften aus Halle (17481768).- Christoph Martin Wieland und Der Teutsche Merkur.
... Pabsts Studie wird sicherlich die Besch?ftigung mit anonymer und pseudonymer Autorschaft im 18. Jahrhundert und dar?ber hinaus weiter anregen. ... Das umfangreiche Literaturverzeichnis l?sst sich ?berdies als eine Bibliographie anonymen und pseudonymen Publizierens lesen. Wer sich fernerhin mit unmarkierter Autorschaft besch?ftigt, wird an Sabine Pabsts Buch nicht vorbeikommen. (Michael Multhammer, in: Jahrbuch f?r Kommunikationsgeschichte, Jg. 22, 2020)
... Das gut lesbare, umfangreiche Buch, das auch mit einem Ausblick auf die aktuelle Situation schlie?t, enth?lt eine F?lle von Anregungen und Hinweisen, die f?r jeden an diesem Thema der Anonymit?t (und Klandestinit?t) interessierten Leser von Nutzen sein wird ... (Till Kinzel, in: Informationsmittel IFB, 6. Oktober 2019)Sabine Pabst ist als Referentin f?r Forschungsf?rderung an der Hochschule Ruhr Westlc%