I. Theoretische Grundlegung.- 1. Einleitung.- 2. Netze und Netzwerktheorie eine Rekonstruktion.- II. Eine neue Perspektive auf den Reproduktionsproze? der ?konomie.- 3. Das eingebettete Unternehmen.- 4. Die Transformation des ?konomischen Raums Entstehung und Umbruch fordistischer Industriestrukturen.- 5. Bedingungen der Viabilit?t industrieller Netzwerke.- 6. Der Wandel des institutionellen Gesamtarrangements: drei theoretische Modelle.- 7. Offene Arbeitsm?rkte und Ver?nderungen der Rekrutierungsmuster.- III. Unternehmungsnetze zwischen Globalisierung und gesellschaftlicher Einbettung.- 8. Globale Netzwerkentwicklung.- 9. Die Logik der Netzwerkentwicklung.- 10. Die Reorganisation des ?ffentlichen Raums ein offenes Problem.- Literatur.Philipp Hessinger ist Habilitant an der Universit?t Magdeburg.In allen entwickelten Industrienationen ist seit Beginn der 80er Jahre ein Trend zur Entwicklung industrieller Netzwerke erkennbar. In der in Soziologie und den Wirtschaftswissenschaften gibt es eine F?lle von Interpretationskonzepten, aber noch kein einheitliches Erkl?rungsmuster. Das Anliegen der vorliegenden Studie ist die Herausarbeitung eines derartigen Erkl?rungsmusters. Die zentrale These der Arbeit besteht in der Annahme, dass der von Josef Schumpeter beschriebene Strukturzusammenhang wirtschaftlichen Wandels im Zuge der Netzwerkentwicklung zum zentralen Merkmal der Organisationsentwicklung selber wird. Damit verschiebt sich der Bezugshorizont der einzelwirtschaftlichen Rationalit?ten ins Netz . Der Autor bezieht sich in seinen netzwerktheoretischen Passagen im Wesentlichen auf Autoren aus dem Zusammenhang der so genannten New economic sociology und der britischen Sozialanthropologie. Die makro- und meso?konomischen Implikationen der vernetzten Wirtschaft werden ausgehend von Theorien und Fragestellungen diskutiert, die im Rahmen der schumpeterianischen ?konomie, der ?cole de r?gulation und des Denkansatzes der flexiblen Spezialisierung entwickelt wul‰