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Protokolle stehen im Zentrum unterschiedlichster (interaktiver, papierener oder auch elektronischer) Verwaltungsoperationen: Sie halten ebenso fest, was gesagt und beschlossen wurde, wie sie festlegen, was wie zu tun ist. Sie strukturieren, regulieren und dokumentieren Sprech- und Handlungsabl?ufe von ministeriellen Zusammenk?nften, Gerichtsterminen und anderen komplexen Arbeitsprozessen. Seit Jahrhunderten schreiben Protokolle auf und vor, was zu tun und was zu lassen ist, was als notwendig gilt oder als unwichtig und marginal. Sie filtern aus komplexen Interaktionen das heraus, was jene Vergangenheit gewesen sein wird, auf die man sich k?nftig bezieht. Dabei arbeiten Protokolle letztlich ein und demselben Zweck zu: dass auf begr?ndete und regelgeleitete Weise ?berhaupt etwas entschieden wird. Vor diesem Hintergrund und mit verwaltungshistorischen und soziologischen ebenso wie medien-, kultur- und literaturwissenschaftlichen Perspektiven greift der zweite Open Access-Band der AdminiStudies drei Hauptformen dieses Verwaltungsmediums auf: Gespr?chs- bzw. Verlaufsprotokolle, diplomatische und technische Protokolle.I Prozedere & Prozess.- Protokoll / protocol.- Das diplomatische Protokoll.- Wort f?r Wort. Bedingungen der Analyse diplomatischer Wortprotokolle als historische Quellen.- Kritik der Hochschulreform von 1969 in Westberlin. Zur Frage von Protokoll und Protest in Klaus Heinrichs Dahlemer Vorlesungen.- Protokollb?cher als Steuerung von Entscheidungsprozessen. Die Kabinettskanzlei und der Schreibtisch des Kaisers.- II Mitschriften.- Administrativ-politische und editorisch-technische Protokolle. Der cisleithanische Ministerrat 18481918.- ?&f?r die aufmerksamen Zuh?rer eine Pein, f?r die unaufmerksamen ein Schlafmittel?. Protokolle, Unmittelbarkeit und Wahrheitsfindung im Disziplinarakt ?ffentlich Bediensteter Die Eitelkeit der Organisation. Protokolle als Vor- und Mitschriften formaler Mitgliedschal£U