Was ist der Mensch und wie verh?lt er sich zum Tier? Wird diese Frage in ethischen, gesellschaftlichen, philosophischen und ?sthetischen Diskursen seit der Antike debattiert, stellt sie sich im 20. Jahrhundert angesichts der NS-Diktatur und ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in einem besonders bedrohlichen Umfeld. Wie wirkt sich dies auf das nachfolgende Verst?ndnis von Mensch und Tier aus? Die vorliegende Arbeit untersucht Mensch-Tier-Konstellationen in fiktionalen und theoretischen Texten, die im durch das NS-Regime verursachten Exil entstanden sind. Dabei werden Fragen der Exilforschung mit Fragen der Literary und Cultural Animal Studies zusammengedacht. Ausf?hrlich analysiert werden Texte von Victor Klemperer, Alexander Bein, Hannah Arendt, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, Hermann Broch, Oskar Maria Graf, Alfred Kerr, Hilde Domin und Hans Sahl.
Einleitung.- Mensch-Tier-Konstellation: Theoretische Zug?nge und historische Diskurse.- Sprachliche Beobachtungen.- Philosophische Gedanken.- Erz?h?ende Konfigurationen.- Lyrische Imaginationen.- Schluss.
Carla Swiderski studierte Germanistik und Medien- und Kommunikationswissenschaften in Hamburg, London und New York. Sie ist als Lektorin, Autorin und in der Wissenschaft t?tig.
Was ist der Mensch und wie verh?lt er sich zum Tier? Diese in ethischen, gesellschaftlichen, philosophischen und ?sthetischen Diskursen debattierte Frage stellt sich im 20. Jahrhundert angesichts der NS-Diktatur und ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in einem besonders bedrohlichen Umfeld. Wie wirkt sich dies auf das Verst?ndnis von Mensch und Tier aus? Die Arbeit untersucht Mensch-Tier-Konstellationen in fiktionalen und theoretischen deutschsprachigen Exiltexten, u.a. von V. Klemperer, A. Bein, H. Arendt, M. Horkheimer & T. W. Adorno, H. Broch, O. M. Graf, lă‚