Jugendliche sind die wichtigste Zielgruppe extremistischer Radikalisierungsversuche, die heute vor allem im Internet stattfinden. Erstmals untersucht diese Studie, wie h?ufig Jugendliche in verschiedenen Medien und in ihrem Umfeld mit extremistischen Einstellungen und Botschaften konfrontiert werden und wie gut sie Extremismus erkennen. Die Studie identifiziert vier Typen von Jugendlichen, die als Unbedarfte, Interessierte, Reflektierte und Gef?hrdete klassifiziert werden und die sich u. a. in ihrer Politikkompetenz, ihrer Medienkompetenz und ihren Einstellungen erheblich unterscheiden. Aus den Befunden werden eine Reihe von Handlungsempfehlungen abgeleitet, die sich an Politik, Schulen, Medien und Plattformbetreiber richten.Einleitung.- Jugendliche als Zielgruppe extremistischer Online-Aktivit?ten.- Theoretisches Modell, Forschungsfragen und Anlage des Projektes.- Teilstudie I: Wie h?ufig und warum kommen Jugendliche mit Extremismus in Kontakt?.- Teilstudie II: Wie und warum unterscheiden sich Jugendliche in ihrer Kompetenz, extremistische Online-Inhalte zu erkennen?.- Teilstudie III: wie gut und wann erkennen Jugendliche potentiell extremistische Online-Inhalte?.- Zusammenfassung.
... Das Buch bietet Orientierung sowohl f?r Kommunikationswissenschaftler, die in diesem Themenfeld arbeiten, als auch f?r andere Fachdisziplinen, die an Fakten und Zahlen zum Einfluss von Medien im Bereich der Extremismuspr?ventionsarbeit interessiert sind. Der Fokus auf extremistische Online-Inhalte ist gesellschaftlich hoch relevant und damit ein besonders wichtiges Forschungsfeld & (Melanie Verhovnik-Heinze, in: Communicatio Socialis, Jg. 53, Heft 4, 2020)
... Viele der Ergebnisse und Empfehlungen sind sicherlich auch f?r die Praxis wichtig und best?tigen die bisherige Arbeit politischer Bildner*innen. Bemerkenswert ist, dass derQualit?tsjournalismus in die Pflicht genommen wird, bei der Berichterstattung noch st?rker die Quelle und das Narrativ zl³=