Jungen im Blick von Theorie und Forschung.- Anlage und Methode der Dortmunder Jungenstudie.- Empirische Ergebnisse.- Jungen heute auf dem Weg zu einer neuen Balance. Die Dortmunder Jungenstudie ist eine gute Argumentationshilfe in der politischen Diskussion ?ber Sinn und Zweck von Jungenf?rderung. www.vaeter-netz.de, 08.05.2009Die Autorinnen und Autoren lehren und forschen an der Technischen Universit?t Dortmund/Fakult?t 12 Erziehungswissenschaft und Soziologie.
Dr. Barbara Koch-Priewe, Professorin f?r Schulp?dagogik am Institut f?r Allgemeine Didaktik und Schulp?dagogik. Dr. Arne Niederbacher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f?r Soziologie. Dr. Annette Textor, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f?r Allgemeine Didaktik und Schulp?dagogik. Dr. Peter Zimmermann, Akademischer Direktor am Institut f?r Schulentwicklungsforschung. Jungen, das schwache Geschlecht? F?r P?dagoginnen und P?dagogen, die in der Jungenarbeit t?tig sind, besteht daran schon seit einiger Zeit kein Zweifel mehr. Seitdem Jungen aufgrund ihres Abschneidens bei Schulleistungsvergleichsstudien und der hohen Schulabbrecherquoten als Problemgruppe eingesch?tzt werden, sind sie nicht nur Thema in der Bildungs- und Schulpolitik, sondern dar?ber hinaus auch in der (medialen) ?ffentlichkeit. In der Forschung zeigt sich, dass bislang vornehmlich Studien ?ber Jugendliche vorliegen, in denen h?ufig nicht nach Geschlecht differenziert wird oder aber der Fokus auf M?dchen liegt. Jungen wurden in der Regel nicht als eigenst?ndiger Forschungsgegenstand thematisiert. Dementsprechend ist das Wissen ?ber Jungen noch ausgesprochen l?ckenhaft. Die Dortmunder Jungenstudie mit Ergebnissen einer Befragung von 1635 Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren versucht einige dieser L?cken zu schlie?en. Hierzu werden neben einem ?berblick zu Jungen in Theorie und Forschung unter anderem Themen wie 'Freizeitverhalten', 'M?nner- und Frauenbilder', 'Gewls‘