Forschungsstand und Kreativit?tsdefinition - Das sozialwissenschaftliche Erkl?rungsmodell - Die Handlungstheorie - Die Auswahl der Kreativit?tstheorien - Kreativit?t und soziale Strukturen - Sozialpsychologie der Kreativit?t - Kognitive Sozialpsychologie: Kontextabh?ngige Kreativit?t - Kreative Kognition: Die individuellen kognitiven Ressourcen - Das Modell der kreativen Situation - Anwendung: M?glichkeiten und Grenzen der Schaffung kreativer Situationen - Ergebnisse und ForschungsperspektivenDie Rationalit?t kreativer ProzesseThomas Vogt arbeitet am Studium generale der Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz.Kreative Menschen gelten oft als unangepasste Individualisten, denen gerne eine gewisse Verr?cktheit attestiert wird. Rationale und soziale Motive, die das Handeln in anderen Lebenszusammenh?ngen pr?gen, scheinen in kreativen Prozessen keine gro?e Rolle zu spielen. Aber kreative sind immer auch rationale Handlungen. Denn Menschen w?hlen kreative Handlungsoptionen nur dann, wenn mit ihnen ein h?herer subjektiver Nutzen verbunden ist als mit jeder anderen Handlungsalternative. Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Entwurf eines sozialwissenschaftlichen Erkl?rungsmodells Kreativit?t auf der Grundlage der Theorie des subjektiv erwarteten Nutzens und psychologischer Kreativit?tstheorien.Die Rationalit?t kreativer ProzesseKreative Menschen gelten oft als unangepasste Individualisten, denen gerne eine gewisse Verr?cktheit attestiert wird. Rationale und soziale Motive, die das Handeln in anderen Lebenszusammenh?ngen pr?gen, scheinen in kreativen Prozessen keine gro?e Rolle zu spielen. Aber kreative sind immer auch rationale Handlungen. Denn Menschen w?hlen kreative Handlungsoptionen nur dann, wenn mit ihnen ein h?herer subjektiver Nutzen verbunden ist als mit jeder anderen Handlungsalternative. Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Entwurf eines sozialwissenschaftlichen Erkl?rungsmodells Kreativit?t auf der Grundlage der Theorie des subjektiv erwarteten Nutzens und psylÖ