Kann es in einer reichen Stadt wie Hamburg Kinderarmut geben? Es gibt sie in erschreckendem Ausma?, ebenso die hieraus resultierende Bildungsbenachteiligung. Der Band greift nicht nur die risikoreichen individuellen Bildungsprozesse unter den Bedingungen von Armut auf, sondern stellt auch den traditionellen Bildungsbegriff in Frage. Welche zivilgesellschaftlichen Kompetenzen und welche zukunftsf?higen Qualifikationen erlauben eine legale und anerkannte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben? Wie k?nnen junge Menschen in Armutslagen am Rechtsgut Bildung derzeit ?berhaupt partizipieren? Die soziale und kulturelle Heterogenit?t in Hamburg erfordert ein gemeinsames Nachdenken und engagiertes Handeln aller an schulischen und au?erschulischen Bildungsprozessen beteiligten Akteure sowie die Verantwortung der Politikerinnen und Politiker.Bildung: ein Wundermittel gegen die (Kinder-) Armut? P?dagogik kann weder Familien- noch Sozialpolitik ersetzen - Bildung: Ressource zur Bek?mpfung von Armut - Jedes Kind z?hlt: Armutspr?vention als strategisch untersch?tzte Zukunftsaufgabe in Deutschland - Armut macht Angst und dem?tigt ... - Armut stigmatisiert - Armut isoliert - Armut macht krank - Armut macht Kinder und Jugendliche psychisch krank - Armutsbek?mpfung und Bildung: Res?meeMit Beitr?gen von Ursel Becher, Christoph Butterwegge, Hedi Colberg-Schrader, Burkhard Czarnitzi, Birgit Herz, Charlotte K?ttgen, Ingrid Kurz, Ursula Mangelsdorff, Uta Meier-Gr?we, Joachim Schr?derArm in einer reichen StadtProf. Dr. Birgit Herz ist Universit?tsprofessorin f?r P?dagogik bei Verhaltensst?rungen an der Universit?t Hamburg und Vorsitzende der Sektion Sonderp?dagogik in der DGfE. Prof. Dr. Ursel Becher, em. war Professorin f?r Sozialp?dagogik an der Fachhochschule Potsdam. Prof. Ingrid Kurz, em. war Professorin f?r Sozialp?dagogik an der Fachhochschule Hamburg. Christiane Mettlau ist Leiterin von REBUS, Stellingen. Helga Tree? und Margarethe WerderlcC