?kologisches Handeln gilt heute als rundum positive Zielvorstellung. Die Praxis des allt?glichen Handelns entspricht dem jedoch bei weitem nicht. Die Gr?nde werden noch immer in unzureichendem Umweltbewu?tsein gesehen. Eine solche Sichtweise abstrahiert jedoch von zweierlei: Der Begriff ?kologisches Handeln bezeichnet keine Handlungspraxis neben anderen (wie Wohnen, Arbeiten, Reisen etc.), sondern einen Zielaspekt neben anderen. Daher kommt es hier unvermeidlich zu Zielkonflikten, denen mit Moral nur bedingt beizukommen ist. Die Moralisierung ?kologisch unzutr?glicher Verhaltensmuster abstrahiert zum anderen von der soziologischen Basistatsache, da? Handlungsmuster von Personen keineswegs nur von deren Einstellungen und Werten abh?ngen. Sie sind eingebunden in die Grenzen der materiellen und institutionellen Strukturen des Alltags, in gewachsene Arbeitsteilungen und in soziale und kulturelle Routinen, die individuell nur bedingt ignoriert werden k?nnen. Ein Mehr an ?kologischem Verhalten f?hrt daher zwingend zu einem Mehr an sozialen Konflikten. Dieser Band beschreibt solche Konflikte im Spannungsfeld von Wohnen-Mobilit?t-Arbeiten und sucht nach M?glichkeiten der Problembearbeitung zwischen privater Alltagsbew?ltigung und Politik.Mit Beitr?gen von: Hellmuth Lange/ Angelika Poferl/ G?ntther Warsewa/ Konrad Goetz/ Leonhard Kasek/ Hartwig Heine/ R?diger Mautz/ Sylvia K?rntgen/ Claus Tully/ Norbert Gestring/ Werner Petrowsky/ Eckart Hildebrandt/ Hellmuth Lange/ Andreas Rau/ Klaus Feseker?kologisches Handeln gilt heute als rundum positive Zielvorstellung. Die Praxis des allt?glichen Handelns entspricht dem jedoch bei weitem nicht. Die Gr?nde werden noch immer in unzureichendem Umweltbewu?tsein gesehen. Eine solche Sichtweise abstrahiert jedoch von zweierlei: Der Begriff ?kologisches Handeln bezeichnet keine Handlungspraxis neben anderen (wie Wohnen, Arbeiten, Reisen etc.), sondern einen Zielaspekt neben anderen. Daher kommt es hier unvermeidlich zl³j