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Krieg als Medienereignis Grundlagen und Perspektiven der Krisenkommunikation [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • ISBN-10:  3531123327
  • ISBN-10:  3531123327
  • ISBN-13:  9783531123325
  • ISBN-13:  9783531123325
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Pages:  276
  • Pages:  276
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1993
  • Pub Date:  01-Mar-1993
  • SKU:  3531123327-11-SPRI
  • SKU:  3531123327-11-SPRI
  • Item ID: 100816149
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Ohne Kommunikation kein Krieg: Kommunikation macht Kriege f?hrbar, Kommunikation kann Kriege aber auch beenden. In der Informationsgesellschaft erh?lt diese ambivalente Beziehung eine besondere Qualit?t: Denn moderne Kriege sind zunehmend mediatisierte Kriege. Die wachsende Bedeutung der Medien in nationalen, internationalen und globalen Krisen bildet den Ausgangspunkt f?r die 18 Originalbeitr?ge des Bandes. In historischer und konflikt?bergreifender Perspektive werden grundlegende Aspekte von Krisenkommunikation analysiert: Nach welchen Regeln werden welche Kriege zu Medienereignissen? Welche Rolle spielen Zensur und politisch-milit?rische Public Relations? Sind die Medienangebote im und ?ber Krieg glaubw?rdig, problematisch, ver?nderbar? Welche Alternativen gibt es f?r die n?chsten (Medien-)Krisen? Erg?nzt werden die Analysen durch Gespr?che mit Journalisten und eine umfassende Bibliographie. Warum schreiben die Journalisten nichts ?ber Liberia, sondern immer nur ?ber Somalia, wo es doch hier kaum besser geht? , fragte der Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in Liberia k?rzlich einen deutschen Journalisten. Seine Antwort: Weil es keine ?hnlich schockierenden Fernsehbilder sterbender Kinder aus Liberia gibt. Wahrscheinlich ist auch die Auf? merksamkeit f?r Somalia nur vor?bergehend, bis ein neues Modethema die Fernsehschirme erobert. Dieses Gespr?ch ?ber die Aufmerksamkeitsregeln der Mediengesell? schaft wird in ?hnlicher Form wohl in allen Kriegen, die medial unsicht? bar und damit folgenlos bleiben, gef?hrt: von Menschen, f?r die ein Krieg, der keine Mode (im Fernsehen) macht, dennoch sichtbar und fol? genreich bleibt. Auf der anderen Seite werden kritische Fragen nach der Kriegsordnung der Medien gerade auch durch Kriege provoziert, denen mediale Aufmerksamkeit in besonderer Weise zuteil wurde: vorn ersten Pressekrieg (Krim-Krieg 1853-1856) ?ber den ersten Wohnzimmer? krieg (Vietnam 1964-1973) bis zum ersten Krieg in Echtzeit (Golf? Krieg 1991), beil#-
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