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Kriegsdiskurse Die politische Kultur des Krieges im Wandel 19911999 [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • Author:  Schwab-Trapp, Michael
  • Author:  Schwab-Trapp, Michael
  • ISBN-10:  3810033863
  • ISBN-10:  3810033863
  • ISBN-13:  9783810033864
  • ISBN-13:  9783810033864
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-2002
  • Pub Date:  01-Mar-2002
  • SKU:  3810033863-11-SPRI
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  • Item ID: 100974004
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Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Stellungnahmen f?hrender Akteure der politischen ?ffentlichkeit f?r oder gegen eine deutsche Beteiligung an milit?rischen Interventionen, das Verh?ltnis von Legitimit?t und Krieg sowie die politische Kultur Deutschlands und deren Wandel. Ihre Rekonstruktion verfolgt drei Ziele: Sie zielt erstens auf die Fortentwicklung der Theorie politischer Kultur und ihres Wandels durch die Entwicklung eines allgemeinen diskursanalytischen Modells f?r die Analyse ?ffentlicher Auseinandersetzungen, erarbeitet zweitens methodische Instrumente f?r eine Analyse solcher Auseinandersetzungen und versucht drittens, Kontinuit?t und Wandel der deutschen politischen Kultur empirisch zu bestimmen. Politische Kultur wird zu diesem Zweck als ein historisch gewachsenes Ensemble politischer Diskurse bestimmt, das in ?ffentlichen Auseinandersetzungen zwischen politisch-kulturellen Eliten erzeugt und ver?ndert wird, in denen die Akteure dieser Auseinandersetzungen um die Legitimit?t ihrer Handlungen und Deutungsangebote ringen. Die politische Kultur des Krieges umfasst in dieser Perspektive ein System von Bedeutungen, das in ?ffentlichen Auseinandersetzungen produziert und zur Interpretation kriegerischer Aktionsmacht benutzt wird.Die vorliegende Studie ist aus einem DFG-Projekt hervorgegangen, das ur? spr?nglich die deutschen Diskussionen ?ber den Krieg am Golf im Jahre 1991 und den Jugoslawienkonflikt des Jahres 1995 in diskursanalytisch verglei? chender Perspektive untersuchen sollte. Dieses Projekt wurde 1996/1997 ge? plant und beantragt, 1998 genehmigt und am 15. Oktober 1998 gestartet. Ihm lag die forschungsleitende Hypothese zugrunde, dass in den Diskursen ?ber den Krieg am Golf und in Jugoslawien die Tabuisierung des Krieges aufge? hoben wird, die die deutsche politische Kultur seit 1945 auszeichnet, in dem Gebot Nie wieder Krieg ihren wohl pr?gnantesten Ausdruck gefunden hat und in einer politischen Praxis milit?rischer Selbstbeschr?nkung verwirklƒ!
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