Das vorliegende Buch zu Struktur und Entstehungsbedingung Lateinamerikas in der deutschen Presse basiert auf einer in dieser Dimension bis heute nicht vorhandenen empirischen Grundlage. Die Studie basiert auf 21.929 Beitr?gen, von denen mithilfe einer geschichteten Stichprobe 4.164 in die Analyse einbezogen, ausgewertet und mit Korrespondenten-Interviews kombiniert wurden. Sie beleuchtet die Auswahlkriterien und Mechanismen der Berichterstattung zu Lateinamerika und f?llte eine Forschungsl?cke zu einem Thema, das au?enpolitisch extrem relevant ist. Das Buch betrachtet Themen und Merkmale des Mediendiskurses in kombinierter Form, stellt L?nderprofile dar und sucht nach theoretischen Erkl?rungen f?r die Bildkonstruktionen. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass es das Lateinamerikabild in der deutschen Presse nicht gibt, sondern sich eine Perzeption nach L?ndern und Landesgruppen ausdifferenziert l?sst. Die Forschungsarbeit ist ?ber das Fachgebiet Medien- und Kommunikationswissenschaft hinaus interessant und bedeutet einen Gewinn f?r die Lateinamerikaforschung in Deutschland.
1 Einleitung.- 2 Theoretische Hintergr?nde.- 3 Methodische Auseinandersetzung und Forschungsdesign.- 4 Ergebnisse der quantitativen Inhaltsanalyse: Das Lateinamerika-Bild in der S?ddeutsche.- Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, tageszeitung und Der Spiegel von 2000 bis 2014.- 5 Systematische Zusammenfassung.- 6 Fazit: Winzig, aber vielf?ltig? Kunstszene und Wirtschaftsangelegenheit oder einfach mehr von denselben Konflikten, Krisen und Katastrophen?.- 7 Abbildungsverzeichnis.- 8 Verzeichnis der Tabellen.- 9 Bibliographie.- 10 Anhang.& Grunds?tzlich ist die Publikation leicht lesbar und gut verst?ndlich. & Zusammenfassend schlie?t die Arbeit eine wichtige Forschungsl?cke in dem relativ selten beachteten Forschungszweig der Auslandsberichterstattung, vor allem mit Blick auf Lateinamerika. Die pr?zise und detaillierte methodische Herangehensweise ist beachtenswert, w?hrend der lă