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Leidenschaft Recherche Skandal-Geschichten und Enthllungs-Berichte [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • ISBN-10:  3531133861
  • ISBN-10:  3531133861
  • ISBN-13:  9783531133867
  • ISBN-13:  9783531133867
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Pages:  225
  • Pages:  225
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1999
  • Pub Date:  01-Mar-1999
  • SKU:  3531133861-11-SPRI
  • SKU:  3531133861-11-SPRI
  • Item ID: 100819765
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Um die Sozialtechnik des Recherchierens wieder in Erinnerung zu rufen, zu pflegen und mit Beispielen zu ermutigen, nachdenklich zu stimmen und die vorhandene Erfahrungspotenz f?r andere fruchtbar zu machen, ist dieses Lesebuch aus der Werkstatt ganz unterschiedlicher Rechercheure entstanden. Journalisten, Publizisten und Autoren pr?sentieren ihre Haltung zu ihrer ganz individuellen Leidenschaft: Recherche . Anhand konkreter Einzelbeispiele - die insgesamt eine Skandalchronik der Republik ergeben - erl?utern sie Tips und Tricks, Konflikte und Seitenblicke, Sackgassen und Hinterausg?nge. Kurz: N?tzliches aus erster Hand f?r alle, die die Kunst der Recherche lernen oder verbessern wollen.Recherche: Kein Zauberwerk sondern Handwerk. Hans Leyendecker Erst Stille, dann ist Atem zu h?ren. Der Laptop zwitschert und piepst. Jemand rutscht auf dem Stuhl herum, klopft mit den Fingern auf der Schreibtischkante einen kompli? zierten Takt. Dann geht er auf und ab und schnieft ganz laut. Sp?ter h?mmert er in die Tasten. Kurz gesagt: Da schreibt einer. Warum schreibt einer? Weil er nichts anderes gelernt hat oder weil er es weit bringen will? Wenn es weit gebracht hat, kreiselt er kunstvolle Kritiken im Feuilleton. Es gibt vorz?gliche Reporter und in den Wirtschaftsteilen gut informierte Redakteure. Die Deutschen sind Meister im Meinungsjournalismus. Wer den Leitartikel tuten, den Fernsehkommentar sprechen darf, hat den Ausweis h?chster Kompetenz erreicht. Aber die Zeitung und Sender besch?ftigen nur wenige Rechercheure, die Enth?llungsstories liefern wollen. Die Sparte ist chronisch unterbesetzt. Wann haben Sie im deutschen Fernsehen in j?ngerer Zeit eine bilanzsichere Dokumentation unsauberer politischer Vorg?nge gesehen? Wann die letzte Enth?llung gelesen, die das Wort verdient? Leidenschaft Recherche ? Ein Viertel aller deutschen Journalisten recherchiert pro Tag nicht mehr als eine Stunde. Zum Vergleich: In Amerika recherchieren vierundvierzig Prozent der Reporter und nul1
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