Um den Arbeitsfrieden und die Arbeitsfreude zu sichern, verlie? sich das nationalsozialistische Regime nicht allein auf Zwang und Propaganda. Das Leistungsprinzip war ein zentrales Element seiner Ordnung der Arbeit wie auch der Ideologie und Praxis der Deutschen Arbeitsfront, und der tayloristische gerechte Lohn wurde eingesetzt, um innerbetriebliche Konflikte zu entsch?rfen und die Arbeitenden zu mehr Leistungsfreude anzuregen. Tilla Siegeldokumentiert und analysiert diese bislang unterbelichteten Aspekte der NS- Volksgemeinschaft und ordnet sie in eine politische Geschichte betrieblicher Herrschaft ein, deren Kontinuit?ten ?berdie NS-Zeit hinausreichen.I. Einleitung.- II. Die nationalsozialistische Ordnung der Arbeit.- III. Die Deutsche Arbeitsfront und die deutsche Leistungsgemeinschaft.- IV. Krieg und der gerechte Lohn.- V. Sachlichkeit und Gerechtigkeit Die Entwicklung des gerechten Lohns in der nationalsozialistischen Zeit.- VI. Schlu?.- VII. Statistischer Anhang.- Bibliographie.- Abk?rzungsverzeichnis.- Archive.Springer Book Archives