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Literatur als System Zur Ausdifferenzierung literarischer Kommunikation [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • Author:  Werber, Niels
  • Author:  Werber, Niels
  • ISBN-10:  3531123254
  • ISBN-10:  3531123254
  • ISBN-13:  9783531123257
  • ISBN-13:  9783531123257
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1992
  • Pub Date:  01-Mar-1992
  • SKU:  3531123254-11-SPRI
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  • Item ID: 100821695
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Die Systemtheorie wird f?r die Literaturwissenschaft so weit applikationsreif gemacht, da? ihre zentralen Thesen endlich auch an Texten ?berpr?fbar sind und zu literaturwissenschaftlich relevanten Ergebnissen f?hren. Die Entstehung des Sozialsystems 'Literatur' wird an wichtigen literarischen, poetischen und ?sthetischen Texten des 18. und fr?hen 19. Jahrhunderts verfolgt, die Konsequenzen aus dieser Entwicklung werden vor allem an Werken der Romantik demonstriert. Der enge Bezug zum historischen Material erm?glicht nicht nur eine Anpassung der soziologischen Systemtheorie an literaturwissenschaftliche Bed?rfnisse, sondern erzwingt zudem auch eine Weiterentwicklung der Systemtheorie selbst, die auch au?erhalb der Literaturwissenschaft nicht ohne Folgen bleiben wird. (...) Niels Werber unterscheidet sich von vielen Luhmann-Epigonen durch seinen theoretischen und stilistischen Eigensinn. Systemtheoretische Pr?missen werden gepr?ft, ?bernommen und an Einzelwerken verifiziert, der Autor erweitert das Spektrum literarischer Erkenntnisse, anstatt es kategorial zu verengen. Das Argument 204/94Eine wissenschaftliche Arbeit zu beenden und den letzten Punkt zu setzen, f?llt viel? leicht schwerer, als mit ihr zu beginnen. Man ist geneigt, im Verlauf des Schreibens dem Theoriegeb?ude immer neue Erker, Verzierungen, B?gen hinzuzuf?gen, um immer wieder neue Details, Parallelen und Entdeckungen zu ber?cksichtigen und in das wachsende Geb?ude des Textes einzuf?gen. Der stolze Bauherr ger?t hier in Ge? fahr, mit seiner theoretischen Architektur gleichsam eine gotische Kathedrale zu er? richten, dessen unz?hlige Ornamente und Reliefs oftmals dem Blick des Betrachters entzogen bleiben und allein dem Architekten eine arcane Freude bereiten. Um diese Gotik der Theorie zu vermeiden, habe ich versucht, in den folgenden sechs Kapiteln den Bauplan immer wieder sichtbar werden zu lassen, ohne jedoch den Be? trachter durch die banale Redundanz einer Reihenhaussiedlung zu langweilen. Die interlC(
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