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Literatur-Shows Die Prsentation von Literatur im Fernsehen [Paperback]

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  • Category: Books (Education)
  • Author:  Kirchner, Petra
  • Author:  Kirchner, Petra
  • ISBN-10:  3824441632
  • ISBN-10:  3824441632
  • ISBN-13:  9783824441631
  • ISBN-13:  9783824441631
  • Publisher:  Deutscher Universit?tsverlag
  • Publisher:  Deutscher Universit?tsverlag
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1994
  • Pub Date:  01-Mar-1994
  • SKU:  3824441632-11-SPRI
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  • Item ID: 100976104
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So! So! So! So! Wie dem Dichter Kleist schon auf Erden h??tte geholfen werden k??nnen. Der Dichter ist des Lebens gr??ndlich m??de. Alle Vorbereitungen sind mit Sorgfalt getroffen: die Abschiedsbriefe verfa??t, die Sterbensgefahrtin gefunden, die Pistole geladen. Ein schwindliges, fiebriges Gl??cksgef??hl hat den Dichter ergriffen - vom Triumphgesang im Augenblick des Todes stammelt er, ja von der Wollust des Sterbens. Da geht das Telephon. Und unser Dichter, zum Tode bereit, wird j??hlings ins Leben zur??ck?? gerufen. Sie freue sich, sagt die sympathische Stimme am anderen Ende der Leitung, dem Dichter mitteilen zu d??rfen, da?? ihm soeben der aspekte?? Literaturpreis zugesprochen worden sei. Auf Wiedersehen in Mainz! Die Pistole aus dem Fenster geworfen! Die Abschiedsbriefe ins Feuer! Die Todesgefahrtin auf sp??ter vertr??stet! Und unser Dichter (und seit eben Literaturpreistr??ger) st??rzt aus dem Haus, hin??ber in sein Stammloka- bestellt sich eine gro??e Karaffe voll sauren Wei??weins. Und nun, vom schnellen Trunk erhitzt, vom pl??tzlichen Ruhm befl??gelt, wagt er das bisher Undenkbare -eine Konversation mit der einsamen Sch??nen, die er schon seit Jahren sch??chtern und stumm behimmelt. Und noch in der n??mlichen Nacht . . . 1 2 Diese Glosse schildert in ironisierender Weise m??gliche Auswirkungen des Fernse?? hens auf Literatur: Medialer Ruhm - die Zuerkennung eines Preises -k??nne einen zu seiner Zeit erfolglosen Dichter von seinem geplanten Selbstmord abhalten. So! So! So! So! Wie dem Dichter Kleist schon auf Erden h??tte geholfen werden k??nnen. Der Dichter ist des Lebens gr??ndlich m??de. Alle Vorbereitungen sind mit Sorgfalt getroffen: die Abschiedsbriefe verfa??t, die Sterbensgefahrtin gefunden, die Pistole geladen. Ein schwindliges, fiebriges Gl??cksgef??hl hat den Dichter ergriffen - vom Triumphgesang im Augenblick des Todes stammelt er, ja von der Wollust des Sterbens. Da geht das Telephon. Und unser Dichter, zum Tode bereit, wird j??hlinglÓd
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