Korruption wird meist mit undemokratischen Staaten in Verbindung gebracht. Dass das Ph?nomen jedoch auch in konsolidierten westlichen Demokratien aufzutreten vermag, wo korrupte Verhaltensweisen aufgrund des herrschenden Selbstverst?ndnisses einer modernen politischen Kultur dem demokratischen Grundkonsens entgegenstehen, belegen empirische Befunde. Vor diesem Hintergrund charakterisiert die Autorin Korruption und Antikorruption und legt eine Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Ebenen, Sektoren und Reichweiten vor. Sie geht der Frage nach, inwieweit Antikorruption funktional gew?hlt ist und zeigt, wie diese auf Eigenschaften und Pr?missen westlicher Demokratien abgestimmt werden kann, um Korruption langfristig zu minimieren.
Korruption und Antikorruption in westlichen Demokratien sowie deren Verh?ltnis: Entwicklung zweier interdependenter Typologien der Ph?nomene.- Fallstudien: Deutschland (CDU-Spendenaff?re, K?lner M?ll-Skandal, Siemens-Enel-Aff?re), Italien (Tangentopoli-Skandal, Global-Service-Skandal, Enel-Siemens-Aff?re).
Sabine F?tterer promovierte an der Universit?t Regensburg bei Prof. Dr. Martin Sebaldt. Sie ist derzeit als Projektmanagerin bei einer Agentur f?r Event und politische Bildung t?tig.
Korruption wird meist mit undemokratischen Staaten in Verbindung gebracht. Dass das Ph?nomen jedoch auch in konsolidierten westlichen Demokratien aufzutreten vermag, wo korrupte Verhaltensweisen aufgrund des herrschenden Selbstverst?ndnisses einer modernen politischen Kultur dem demokratischen Grundkonsens entgegenstehen, belegen empirische Befunde. Vor diesem Hintergrund charakterisiert die Autorin Korruption und Antikorruption und legt eine Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Ebenen, Sektoren und Reichweiten vor. Sie geht der Frage nach, inwieweit Antikorruption funktional gewl34