Massenmedien nehmen im politischen Prozess zwei Rollen wahr. Sie vermitteln die Anliegen und Meinungen politischer und gesellschaftlicher Akteure. Dar?ber hinaus werden sie selbst zu politischen Akteuren, wenn sie durch ihre Berichterstattung und Kommentierung den politischen Prozess beeinflussen. Ziel dieses Bandes ist es, diese duale Rolle zu analysieren. Die Beitr?ge diskutieren die Frage, unter welchen Bedingungen und mit welchen Folgen Massenmedien zu politischen Akteuren werden.Massenmedien als politische Akteure - theoretische Ann?herungen - Massenmedien zwischen Autonomie und Abh?ngigkeit - Untersuchungen in der Perspektive des Neio-Institutionalismus - Instrumente und Strategien politischen Medienhandelns - Handlungstheoretische Fallstudien Im [...] Band werden durchwegs ?berzeugende empirische Studien vorgelegt, und es ist den beiden Herausgeberinnen auch gelungen, f?r eine [...] Einheitlichkeit bei den Beitr?gen zu sorgen, so wenn es um die leitfrage nach den 'Medien als Akteure' geht. Publizistik, 04/2008
Was f?r eine Labsal [...]: Endlich ein Buch, in dem die Damen und Herren Kommunikationswissenschaftler sich nicht winden, ob und wieso ?berhaupt Medien als politische Kraft gelten k?nnen. Nein, hier steckt die Pr?misse erfrischenderweise schon im Titel: 'Massenmedien als politische Akteure' - Punkt. [...] Was dann folgt, ist gl?cklicherweise nicht das ?bliche Themen-Tableau rund um Boulevard-Medien als Propaganda-Instrument. [...] die Beitr?ge [nehmen] Aspekte unter die Lupe, die sonst nur stiefm?tterlich behandelt werden. So widmet sich der Auftakt etwa buchst?blich einer Marginalie: Zeitungskommentare, legt Christiane Eilders dar, stellen eine Kommentar?ffentlichkeit her - und bilden somit den pluralistischen Chor politischer Akteure ab. Knapp, pr?zise, erhellend. Das Parlament, 14./21.07.2008
Besonders positiv ist hervorzuheben, dass sich die Herausgeberinnen keineswegs mit der geradezu klassischen Analyse aul“,