Wenngleich der Forschungsstand, wenn es sich um die intendierte Textaussage des Musilschen Ruvre handelt, durch das Fehlen einer Opinio communis gekennzeichnet ist, tritt die vorliegende Studie den Beweis an, dass eine ebensolche freizulegen ist. In Musils Opus magnum laufen die konzeptionellen F?den zusammen, die bereits in seinem ersten Roman angelegt sind. In seiner trieb-teleologischen Skepsis besch?ftigte ihn die Realisierbarkeit eines neuen Menschentypus eines Mannes ohne Eigenschaften , dessen Zweck darin bestanden h?tte, dem Zueilen auf den gro?en Weltuntergang etwas von seiner Dynamik zu nehmen und m?glichen Gro?konflikten so vorzubeugen. Denn die Freudsche Triebskepsis, die Musil fr?h zu eigen war, wurde zu seinem treuen weltanschaulichen Begleiter und gewann von Werk zu Werk an geschichtlicher Sch?rfe.Einleitung.- ?berwindung der Subjektkrise qua Geist: worin man sich Herr im Hause f?hlt.- Konklusion.
Gernot Wimmer lehrt Neuere deutsche Literatur und Komparatistik an der Universit?t Wien. Er hat zu Kafkas Romanfragment Der Verschollene promoviert. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Neuere deutsche Literatur und Weltliteratur.
Wenngleich der Forschungsstand, wenn es sich um die intendierte Textaussage des Musilschen Ruvre handelt, durch das Fehlen einer Opinio communis gekennzeichnet ist, tritt die vorliegende Studie den Beweis an, dass eine ebensolche freizulegen ist. In Musils Opus magnum laufen die konzeptionellen F?den zusammen, die bereits in seinem ersten Roman angelegt sind. In seiner trieb-teleologischen Skepsis besch?ftigte ihn die Realisierbarkeit eines neuen Menschentypus eines Mannes ohne Eigenschaften , dessen Zweck darin bestanden h?tte, dem Zueilen auf den gro?en Weltuntergang etwas von seiner Dynamik zu nehmen und m?glichen Gro?konflikten so vorzubeugen. Denn die Freudsche Triebskepsis, die Musil fr?h zu eigen war, wurde zu seinem treuen weltanschaulichen Begleiter und l“+