Deutschland im 18. Jahrhundert. Die Menschen leiden unter der Willk?r der Herz?ge und Landgrafen und unter den Folgen des Siebenj?hrigen Krieges. Auf der Suche nach einem besseren Leben beschlie?t der hessische Bauer Adam Wagner, dem Manifest der Zarin Katharina Folge zu leisten, in dem Ausl?nder aufgerufen werden, sich in Russland niederzulassen. Gemeinsam mit anderen Bauern l?sst er sich mit Frau und vier Kindern auf das gro?e Abenteuer ein: die Reise in das ferne Wolgagebiet. Allerdings ist die 14-monatige Reise weder einfach, noch problemlos: Die unzureichende Organisation der Umsiedlung seitens der russischen Beamten, die K?lte, das Winterquartier in einfachsten Wohnbaracken - diese schwere Zeit ?berleben die Umsiedler nur dadurch, dass sie an ihrem Traum von einem besseren Leben in einer nahen Zukunft festhalten. In der Wolga-Region angekommen, m?ssen sie weiter k?mpfen: Entgegen den vertraglichen Festlegungen werden sie mit unm??ig hohen Abgaben belastet, die Preise f?r ihre Ernte werden zu niedrig angesetzt und ihre Verpflichtungen gegen?ber der Staatskasse erh?ht. Ihr Leben wird von Nomaden bedroht, die ?berf?lle auf die nahe gelegenen D?rfer der Deutschen ver?ben. Die deutschen Siedler sind gezwungen, diese Angriffe zur?ckzuschlagen. Selbst der Bauernaufstand unter Jemeljan Pugatschow geht nicht an ihnen vorbei. Parallel dazu wird von einem fernen Nachkommen Adams berichtet - von Arnold Wagner. Dieser lebt in der Sowjetunion zur Zeit der Perestroika. Aus seiner eigenen Familiengeschichte und aus Erz?hlungen von Freunden und Bekannten wei? er, wie schwer das Schicksal der Russlanddeutschen war. Er ist dabei, als der Eiserne Vorhang f?llt und sein Volk vor der Frage steht, entweder innerhalb Russlands wieder eine autonome deutsche Republik zu errichten oder in die historische Heimat zur?ck zu kehren. Als Arnold und seine Freunde versuchen, ersteren Weg zu gehen, sto?en sie auf b?rokratische Hindernisse und beschlie?en, nach Deutschland auszuwandern.