Wie werden Themen zu ?ffentlich diskutierten Themen? Welche Strukturbedingungen und welche Deutungsmuster sind f?r eine Mobilisierung von ?ffentlichkeit bedeutsam? Im ersten Teil dieses Buches wird ein theoretisches Modell ?ffentlicher Meinungsbildung entwickelt, das eine systemtheoretische Bestimmung von ?ffentlichkeit als ein intermedi?res System mit der Theorie sozialer Konfliktlinien verbindet. Dieses theoretische Modell wird dann am Beispiel des ?ffentlichen Diskurses ?ber die IWF-Tagung in Berlin 1988 in Form einer Mehrebenenanalyse plausibilisiert. Dazu werden verschiedene empirische Analysen (quantivative Inhaltsanalyse der Medienberichterstattung, Auswertung von Bev?lkerungsumfragen, Diskursanalyse von Flugbl?ttern und parlamentarischen Protokollen u. a.) miteinander in Beziehung gesetzt.I. Einleitung.- II. Thematische und soziale Vorstrukturierungen der Anti-IWF-Kampagne.- III. Das Mobilisierungspotential der Anti-IWF-Kampagne.- IV. Akteure der Interessenartikulation: Alternative Gruppierungen und etablierte Verb?nde.- V. Akteure der Interessenaggregation: Etablierte Parteien und Alternative Liste.- VI. Die Medienberichterstattung ?ber die IWF- und Weltbanktagung und die Anti-IWF-Kampagne: Etablierte und alternative Printmedien.- VII. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse.Dr. J?rgen Gerhards ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin (Abt. ?ffentlichkeit und soziale Bewegungen ) und Privatdozent am Institut f?r Soziologie der Freien Universit?t Berlin.Springer Book Archives