Die Strategie der nuklearen Abschreckung ist nicht neu, doch haben sich ihre Konstellationen ver?ndert: Die Bipolarit?t w?hrend des Kalten Krieges ist einer Multipolarit?t gewichen; das macht Abschreckungsstrategien per se unsicherer. Nichtsdestotrotz erleben alte Gro?machtrivalit?ten und die nukleare Abschreckung eine Renaissance. Mit der Weiterentwicklung kleiner taktischer Nuklearwaffen scheinen begrenzte Atomkriege f?hrbar, womit ihre Wahrscheinlichkeit zunimmt. Zugleich stagnieren R?stungskontroll- und Abr?stungsverhandlungen. Diese Entwicklungen geben den Ansto?, die nukleare Abschreckung erneut in den Blick zu nehmen. Der Band reflektiert ihre Voraussetzungen und Risiken und hinterfragt die Tragf?higkeit der Komplementarit?t der Heidelberger Thesen als friedensethische Kompromissformel f?r unsere heutige Zeit.
Nukleare Abschreckung eine heute noch m?gliche ethische Option?.- Zur Aktualit?t der Heidelberger Thesen in der
Nuklearfrage.- Zur Aktualit?t der Heidelberger Thesen in der Nuklearfrage ein Kontrapunkt.- Nukleare Abschreckung zur Perspektive der r?mischkatholischen Kirche.- Zur Politik und Ethik nuklearer Abschreckung unter ver?nderten internationalen Bedingungen.- Neue Typen von Kernwaffen und ihren Tr?gern. Gefahren f?r die strategische Stabilit?t.- Die v?lkerrechtliche Dimension von Massenvernichtungswaffen und nuklearer Abschreckung.- Der Vertrag ?ber das Verbot von Nuklearwaffen und negative Sicherheitsgarantien.- Nukleare Abschreckung in der Kritik politischer Ethik PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner ist Friedens- und Konfliktforscherin an der Forschungsst?tte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. in Heidelberg und Privatdozentin am Institut f?r Politikwissenschaft an der Goethe-UniverslÓ(