Die Wahl des Lebenspartners: Eine vermeintlich ganz private Angelegenheit, die allenfalls psychologisch zug?nglich erscheint? Analysen zeigen, dass die Partnerwahl nur auf den ersten Blick h?chst privat und individuell ist. Tats?chlich folgt sie n?mlich sozialen Regelm??igkeiten: Weit ?berzuf?llig finden Partner zusammen, die beide gebildet sind, beide ungebildet, ein ?hnliches Alter haben, ?hnlich attraktiv sind, beide rauchen, am selben Ort wohnen, dieselbe ethnische Herkunft haben usw. Warum ist das so? Viele Beitr?ge des vorliegenden Buches kommen zu dem Ergebnis, dass der Heiratsmarkt eine ganz wesentliche Rolle spielt: Der Ausgleich von g?nstigen und ung?nstigen Partnereigenschaften auf dem Heiratsmarkt und nicht zuletzt die Gr??e und nicht zuletzt die Sozialstruktur des Heiratsmarktes.Die Partnerwahl ist ein allgegenw?rtiges, aber dennoch wissenschaftlich und vor allem soziologisch kaum untersuchtes Ph?nomen. Dem vorliegenden Band sind langj?hrige soziologische Studien vorausgegangen, die zu dem Projekt Partnerwahl und Heiratsmuster gef?hrt haben, das seit 1999 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef?rdert wird. ?ber die ersten Ergebnisse der eigentlichen Projektarbeit hinaus beinhaltet das Buch auch die Analysen einiger externer ,Kooperationspartner', die wichtige Bei? tr?ge zur Erkl?rung des Partnerwahlverhaltens geleistet haben. Wesentlichen Beitrag zu dem vorliegenden Band haben - nicht nur in Bezug auf die substanziellen Beitr?ge, sondern auch in Bezug auf die for? male Gestaltung- die Projektmitarbeiter geleistet: Andrea Lengerer, Frank 0. Martin und Wolfgang R?ffer, die die oft nicht einfachen Typoskripte und noch schwierigeren Grafiken in die vorliegende Form gebracht haben. Heidelberg, im September 2000 Thomas Klein 7 THEORETISCHE UND HISTORISCHE PERSPEKTIVEN Strukturelle Zw?nge, partnerschaftliehe Anpassung oder Liebe- einige ?berlegungen zur Entstehung enger affektiver Beziehungen Paul B. Hilf, ]ohannes Kopp Es gibt wohl nur wl