Claudia B?rger pr?sentiert eine Bestandsaufnahme der patientenorientierten Information und Kommunikation, wobei sie volks- und betriebswirtschaftliche Ans?tze, juristische Rahmenbedingungen und ausgew?hlte medizinische Aspekte integriert.Geleitwort Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Patienten selbstbewusster auftreten, Einrichtungen des Gesundheitswesens sich marktorientierter verhalten und auch die technischen M?glichkeiten f?r eine vermehrte Information und Kommunikation gewachsen sind. Im Gefolge dieser Entwicklungen ist die Ausrichtung am Patienten und seinen Informations-und Kommunikationsbed?rfnissen zu einem zentralen Thema f?r das Gesundheitswesen geworden. Die vorliegende Untersuchung zur patientenorientierten Information und Kommunikation stellt eine gelungene Symbiose verschiedener Ans?tze dar. W?hrend ?konomische ?berle? gungen dominieren, werden neben volks-und betriebswirtschaftlichen Ans?tzen auch juristi? sche Rahmenbedingungen und ausgew?hlte medizinische Aspekte ?berzeugend in den Gang der Diskussion integriert. Ein zentrales Analyseinstrurnent stellt die Institutionen?konomik dar, mit deren Hilfe die Informationsm?ngel im Gesundheitswesen theoretisch fundiert unter? sucht werden. Dar?ber hinaus orientiert sich die Autorin am methodologisch fruchtbaren Konzept des aus der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre bekannten situativen Ansat? zes und ?bertr?gt ihn auf die Fragestellung ihrer Arbeit. Auf diese Weise wird der situative Ansatz als heuristisches Prinzip wahrgenommen. So wird das deskriptive Grundmodell des situativen Ansatzes herangezogen, um die Patienteninformation unter den derzeit in Deutsch? land bestehenden Bedingungen beschreibend darzustellen, den Einfluss externer und interner Faktoren auf die Informations- und Kommunikationsstruktur zu untersuchen sowie deren Wirkungen zu systematisieren. Ein besonderes Kennzeichen der Arbeit ist es, dass sie ?ber diese theoretische Analyse hinaus eine umfangreiche empirische Untersuchl•