Auf der Basis qualitativer und quantitativer Methoden zeigt Katharina Hach Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Entstehungszusammenh?nge einzelner personalpolitischer Elemente in Mitteleuropa und Japan auf.Dissertation Universit?t St. Gallen 1999Die international orientierte Forschung im Bereich der Personalpolitik fiir kleine und mittlere Unternehmen fiihrte lange Zeit ein Schattendasein. Eine solche Ausrichtung wurde offenbar fiir irrelevant und ?berfl?ssig gehalten, weil die Betrachter von der Schrumpfung und schliesslich dem Verschwinden des Mittelstandes ausgingen oder mindestens von der Beschr?nkung der KMU auf regional begrenzte M?rkte. Tats?chlich bel?uft sich der Anteil KMU an der Gesamtzahl Unternehmen in den entwickelten L?ndern jedoch seit langem weit ?ber 90 %, und viele von ihnen, praktisch eine wachsende Zahl, sind international t?tig, dank neuen Informations-und Telekommunika? tionstechnologien. Vor diesem Hintergrund gewinnt zugleich die Betrachtung mittelst?ndischer Ph?nomene ?ber den Tellerrand der Landesgrenzen hinaus an Bedeutung. Das gilt, wie uns scheint, in besonderem Masse fiir Mitarbeiterfragen, sind doch auf diesem Gebiet am ehesten Unterschiede und sonst m?gliche Erkenntniszuw?chse zu erwarten. In den vergangenen Jahren haben westliche F?hrungskr?fte begonnen, nach personalpolitischen Anregungen in Japan Ausschau zu halten. Wenngleich diese Neigung seit dem Beginn der Rezession in Fernost etwas abged?mpft scheint, ist das Interesse an der Art, wie Japaner mit mitarbeiterbezogenen Herausforderungen umgehen, nach wie vor riesengross. Davon inspiriert, stellt die Autorin einen Vergleich der mitteleurop?ischen mit der japanischen Personalpolitik an. Um einerseits von Ethnozentrismen frei zu bleiben und andererseits einen hohen Aktualit?tsstatus zu erreichen, hat sie in beiden Kulturkreisen eigene quantitative und qualitative Forschung betrieben. Die dadurch gew?hrte Praxisorientierung der Studie erm?glicht es, aus dem Vergleich Aspekte zur GestalĂ"