Marina Martinez Mateo diskutiert klassische Theorien politischer Repr?sentation von Hobbes bis Mill anhand folgender These: Repr?sentation stellt eine fundamentale, aber paradoxe Figur der Begr?ndung staatlicher Souver?nit?t dar. Das Volk, das repr?sentiert wird, muss zun?chst formiert und zugleich als vorg?ngig vorausgesetzt und abgebildet werden. In dieser Paradoxie liegt allerdings auch die politische Produktivit?t der Repr?sentation. Durch ihre krisenhafte Struktur wird Repr?sentation zu einem Instrument der Kritik: sowohl am Staat, den sie begr?ndet, als auch am Volk, das sie repr?sentiert. So m?ndet die Untersuchung in der Verteidigung einer Politik der Repr?sentation gegen institutionalisierte Formen politischer Repr?sentation.
Hobbes: Fiktion des Staates und Drohung der Menge.- Schmitt: Unsichtbarer Grund und unbestimmte Kraft.- Burke: Affektivit?t der Repr?sentation und virtueller Raum.- Madison und Mill: Formen der Pluralit?t.- Kritik der Repr?sentation Repr?sentation als Kritik.
Marina Martinez Mateo hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f?r Politische Philosophie und Rechtsphilosophie der Goethe-Universit?t Frankfurt. Forschungsschwerpunkte: Demokratietheorie der ?sthetik, der feministischen Philosophie und der Biopolitik.
Marina Martinez Mateo diskutiert klassische Theorien politischer Repr?sentation von Hobbes bis Mill anhand folgender These: Repr?sentation stellt eine fundamentale, aber paradoxe Figur der Begr?ndung staatlicher Souver?nit?t dar. Das Volk, das repr?sentiert wird, muss zun?chst formiert und zugleich als vorg?ngig vorausgesetzt und abgebildet werden. In dieser Paradoxie liegt allerdings auch die politische Produktivit?t der Repr?sentation. Durch ihre krisenhafte Struktur wird Repr?sentation zu einem Instrument der Kritik: sowohl am Staat, den sie begr?ndet, als auch am Volk, das sie repr?sentilƒJ