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Politik und Gedchtnis Zur Soziologie funktionaler Kultivierung von Erinnerung [Paperback]

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  • Category: Books (History)
  • ISBN-10:  3531135767
  • ISBN-10:  3531135767
  • ISBN-13:  9783531135762
  • ISBN-13:  9783531135762
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Pages:  271
  • Pages:  271
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-2000
  • Pub Date:  01-Mar-2000
  • SKU:  3531135767-11-SPRI
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  • Item ID: 102454725
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Brauchen wir die Erinnerung an Auschwitz? Und wenn ja, welche Formen des Gedenkens w?ren angemessen? Verf?gen moderne Gesellschaften ?berhaupt ?ber ein kollektives Ged?chtnis? Das National- und Geschichtsbewu?tsein der Deutschen h?ngt ma?geblich von ihrem Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ab. Die Frage nach einem angemessenen Umgang mit dieser Vergangenheit ist deshalb so alt wie die Bundesrepublik und das ?ffentliche Gedenken an den Holocaust ist der tragende Pfeiler deutscher Ged?chtnispolitik. Oft genug hat das ?ffentliche Gedenken und Erinnern an den Holocaust Debatten, Skandale, Mi?verst?ndnisse und Peinlichkeiten produziert, die sich vermeintlichen Sprachregelungen , Tabus und Instrumentalisierungen verdanken sollen. Die Autorin rollt die Geschichte der deutschen Ged?chtnispolitik seit 1945 dagegen neu auf: nicht Tabus, sondern Semantiken, die sich den Funktionsbed?rfnissen des politischen Systems anpassen, regeln den Umgang mit unserer schwierigen Geschichte, so die These in diesem Band, der versucht, die Theorie autopoietischer sozialer Systeme f?r eine aktuelle Fragestellung nutzbar zu machen. Die Konsequenzen sind erheblich: nicht nur stehen Erinnerungskonzepte zur Disposition, sondern die Gegenw?rtigkeit aller Aneignung der Vergangenheit unter funktionalen Bedingungen ber?hrt das politische Selbstverst?ndnis der Bundesrepublik selbst dort, wo man es vielleicht nicht vermutet, sicher aber nicht kommuniziert. Die Frage nach einem kollektiven Ged?chtnis, in dem der Holocaust einen Platz hat, mu? dann ebenso neu gestellt werden, wie das Verh?ltnis von Politik und Ged?chtnis, die Bedingungen, unter denen moderne Gesellschaften ihre Vergangenheiten ?berhaupt antizipieren, neu ausgelotet werden m?ssen.Das Thema 'Umgang mit der (NS-) Vergangenheit' ist in diesen Tagen wieder einmal von trauriger Aktualit?t: Die Art und Weise, wie diese Gesellschaft, die Politik auf z. B. Rechtsextremismus reagiert oder nicht reagiert, ist auch ein Er? gebnlS>
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