Im zweiten Band Politisches Krisenmanagement geht es prim?r darum, wie wir uns derzeit auf Krisen vorbereiten, die wir nicht zu verhindern imstande waren. Dieses Problem wird seit einiger Zeit unter dem Begriff der Resilienz diskutiert. Sie ist ein relativ bescheidenes Ziel, denn sie l?sst ab von dem Anspruch, Gefahrenherde in ihrem Ursprung zu beseitigen und bezieht sich ganz auf das eigene Bezugssystem, sei es eine Organisation, eine Infrastruktur, ein Staat oder eine Gesellschaft. Resilienz garantiert unseren Fortbestand, bestenfalls unsere Lebensweise und unser Wertesystem. Resilienz ist zun?chst einmal gut wie einer unserer Autoren formuliert: Wer m?chte denn bitte nicht resilient sein? Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn auch f?r Resilienz braucht es Aufmerksamkeit, Ressourcen und Wertsch?tzung, knappe G?ter also, die es zuzuteilen gilt. Resilienz ist ein politisches Gut und damit beginnt der Streit...
Inhalt
Hybride Risiken
Staat, Recht und Resilienz
Stadt und Resilienz
Partizipation und Resilienz
Zielgruppe
Dozierende und Studierende der Kommunikations-, Medien- und Politikwissenschaft Entscheider und Verantwortliche im Krisenmanagement und der Krisenkommunikation
Die Herausgeber
Prof. Dr. Thomas J?ger ist Inhaber des Lehrstuhls f?r Internationale Politik und Au?enpolitik an der Universit?t zu K?ln.
Prof. Dr. Anna Daun ist Professorin f?r Politikwissenschaft an der Hochschule f?r Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin.
Dr. Dirk Frels;