Das Buch geht der Frage nach, wie sich transnationale Migrationspraxis auf die personalhoheitliche, die territoriale, die soziale und die politische Zuordnung von Migranten auswirkt. Dabei wird deutlich, das sich gegenw?rtige Migrations- und Integrationsrecht durch zwei Prinzipien strukturieren l?sst: Das Prinzip der progressiven Inklusion und das Prinzip der statischen Zuordnung. Letzterem zufolge ist die Staatsangeh?rigkeit das dominante Kriterium der Zuordnung und der Verteilung von Teilhaberechten an Migranten. Das Prinzip der progressiven Inklusion stellt hierzu ein Gegengewicht dar, indem es dem Grundsatz folgt, Migranten - unabh?ngig von Bem?hungen um den Erwerb der Staatsangeh?rigkeit - durch die z?gige Gew?hr von Rechten zur gesellschaftlichen Teilhabe zu erm?chtigen. Beide Prinzipien werden als Rechtsprinzipien im V?lkerrecht nachgewiesen und ihre dogmatischen Konsequenzen anhand von ausgesuchten Problemkonstellationen dargestellt.
Kapitel 1: Transnationales Handeln als Gegenstand rechtswissenschaftlicher Forschung Transnationalisierung aus der Perspektive der Rechtsadressaten.- Kapitel 2: Die historische Entwicklung und das politische Anliegen der Prinzipien der statischen Zuordnung und der progressiven Inklusion.- Kapitel 3: Prinzipien als Instrumente der Ordnung, der Bewertung und der ?bersetzung.- Kapitel 4: Progressive Inklusion und statische Zuordnung als Strukturprinzipien.-?Kapitel 5: Progressive Inklusion und statische Zuordnung als Rechtsprinzipien.- Kapitel 6: Flexible Zuordnung und unmittelbare Berechtigung als Modell rechtlicher Inklusion von Migranten.
Aus den Rezensionen:?
... bietet die Studie eine F?lle von weiterf?hrenden Betrachtungen zu den Grundlagen des Internationalen Sozialrechts. ... Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Migrations-, Internationalen Sozial- und V?lkerrecht, weil sie ein zentrales Prinzip transnationalen Rechts herausarbeitet und in seinen zahlreichen Implikatilã9