Kurz nach dem weitgehenden Abschlu? der Privatisierung der ostdeutschen Gro?chemie, an dem er als Unternehmensberater teilgenommen hat. legt der Autor eine umfassende betriebswirtschaftliche Analyse der Arbeit der Treuhandanstalt vor.Dissertation Universit?t Mannheim 1997Als sich im Jahre 1989 die Wiedervereinigung f?r alle Beteiligten in Ost- und Westdeutschland relativ ?berraschend in Gang setzte und eine ?berw?ltigende Dynamik entfaltete, die der politischen Kontrolle zu entgleiten drohte, mu?te schnell gehandelt werden, auch wenn dieses Handeln nicht in allen Punkten unter R?ckgriff auf bew?hrte Theorien abgesichert werden konnte -selbst wenn es solche gegeben h?tte. Die Aufgabe, die Privatisierung des Wirtschaftssystems der ehemaligen DDR in die Wege zu leiten, wurde der f?r diesen Zweck gegr?ndeten Treuhandanstalt ?ber? tragen. Insbesondere auch wegen der besonderen Situation, die dadurch entstand, da? die neuen Bundesl?ndern relativ z?gig in das westdeutsche Wirtschaftssystem eingegliedert wurden, konnte sich die Treuhandanstalt nicht darauf verlassen, da? selbstheilende Kr?fte im Wirtschaftsgebiet der ehemaligen DDR die Privatisierung mit ausreichender Geschwindigkeit vorantreiben w?rden. Sie sah sich veranla?t, die Privatisierung, die bei gr??eren Kombinaten vornehmlich in Form einer ?bernahme von Teilen durch westdeutsche und ausl?ndische Unternehmen erfolgen sollte, durch Restrukturierungs- und Sanierungs konzepte zu unterst?tzen. Sie bediente sich zu diesem Zweck der Dienste von Beratungsgesellschaften, die f?r bestimmte Projekte, die die Sanierung und Privatisierung einzelner Betriebe und Kombinate oder ganzer Branchen zum Ziele hatten, herangezogen wurden. Das gr??te dieser Projekte, die Privatisierung der ostdeutschen Gro?chemie, wird in dieser Arbeit dargestellt und einer Bewertung unterzogen. Auch wenn die Privatisierung der ostdeutschen Wirtschaft ein ziemlich einmaliger Fall bleiben d?rfte - selbst in Nord- und S?dkorea sollten sich im Falle einlăL