In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie geografische R?ume in den prim?r m?ndlich gepr?gten Lebenswelten des Mittelalters wahrgenommen und das Wissen dar?ber kommuniziert werden konnten. Am Beispiel eines ?berschaubaren Raumausschnitts werden die Beschreibungsmuster und Verbreitungswege geografischen Wissens herausgearbeitet. Die Ergebnisse werden unter Verwendung aktueller Theorien aus der Wissenssoziologie und Sozialgeografie interpretiert. Darauf aufbauend wird ein allgemeines Modell der mittelalterlichen Raumwahrnehmung und Orientierung entworfen.Rahmenbedingungen im Mittelalter: Raum, Wahrnehmung, Wissen.- Handlungsbasierte Beschreibungen der Gro?en Wildnis und des Ordensgebietes vom 13. bis 15. Jahrhundert.- Lokales Wissen und translokale Konstruktionen in geografischen Beschreibungen.- Wahrnehmung und Wissen Der Ostseeraum vom 10. bis 16. Jahrhundert.Dr. Stefan Striegler ist Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universit?t Greifswald mit Schwerpunkt auf der Geschichte des Mittelalters und der fr?hen Neuzeit.In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie geografische R?ume in den prim?r m?ndlich gepr?gten Lebenswelten des Mittelalters wahrgenommen und das Wissen dar?ber kommuniziert werden konnten. Am Beispiel eines ?berschaubaren Raumausschnitts werden die Beschreibungsmuster und Verbreitungswege geografischen Wissens herausgearbeitet. Die Ergebnisse werden unter Verwendung aktueller Theorien aus der Wissenssoziologie und Sozialgeografie interpretiert. Darauf aufbauend wird ein allgemeines Modell der mittelalterlichen Raumwahrnehmung und Orientierung entworfen.
Der Inhalt
- Rahmenbedingungen im Mittelalter: Raum, Wahrnehmung, Wissen
- Handlungsbasierte Beschreibungen der Gro?en Wildnis und des Ordensgebietes vom 13. bis 15. Jahrhundert
- Lokales Wissen und translokale Konstruktionen in geografischen BeschreibunglC„