Das Thema (Rechts-) Populismus ist in aller Munde. Eine inhaltliche, themenbezogene Bestimmung des Populismus in seinen rechten und linken Varianten wurde bislang erstaunlicherweise nicht vorgenommen. Insbesondere der Linkspopulismus blieb weitgehend unber?cksichtigt. Der Autor will in diesem Band belegen, dass der schillernde Populismus-Begriff nicht nur ein Schlagwort im politischen Tagesgesch?ft ist, sondern sich auch als eine wissenschaftliche Begriffskategorie eignet. Ihm geht es um die Frage, ob in Deutschland mit der Schill-Partei ein rechtspopulistischer und mit der PDS ein linkspopulistischer Parteientypus existiert(e). Um diese Frage beantworten zu k?nnen, bildet der Autor einen Kriterienkatalog f?r Rechts- und Linkspopulismus. Die Kriterien sind so offen gew?hlt, dass sie kein bestimmtes Ergebnis pr?judizieren.Diese Studie ist die geringf?gig ?berarbeitete Fassung meiner Dissertation, die die Philosophische Fakult?t der TU Chemnitz im April 2004 ange? nommen hat. In erster Linie bedanke ich mich bei meinem Doktorvater Prof. Dr. Eckhard Jesse. Er hat mir die Promotion und vieles mehr erm?glicht und mich in einer einzigartigen Art und Weise unterst?tzt - auch in mensch? licher Hinsicht. Sein Doktorandenkreis hat mir zudem viele Impulse ge? geben. Prof. Dr. Winand Gellner und Dr. Lothar Fritze danke ich f?r Ihre Gutachten. F?r zahlreiche Hinweise und Korrekturen am Manuskript be? danke ich mich bei Prof. Dr. Uwe Backes, Bence Bauer, Prof. Dr. Frank Decker, Roland Kerschhackl, Dr. J?rgen P. Lang, Wilhelm Koch, Dr. Marco Michel, Franz Egon Rode, Ingrid Ohly und Dr. Heinrich Wimmer. Daneben bin ich der Hanns-Seidel-Stiftung zu Dank verpflichtet, die meine Disserta? tion im Rahmen des Promotionskollegs Politischer Extremismus und Parteien gefordert hat. Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterst?tzte mich dankenswerter Weise w?hrend meines Studiums. Auch den beiden von mir untersuchten Parteien, Schill-Partei und PDS, geb?hrt mein Dank f?r die unproblematische Zló+